Osteopathie Private Krankenversicherung

Osteopathische Behandlung in der privaten Krankenversicherung

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine alternative Heilmethode, welche sowohl zur Erstellung der Diagnose als auch für die Therapie die Hände des Arztes oder Heilers einsetzt. Mit den Mitteln dieser Behandlungsmethode können sowohl Störungen des Bewegungsapparates als auch innere Krankheiten kuriert werden. Der Behandlungserfolg beruht in der Osteopathie primär darauf, dass die Kräfte des Körpers zur Selbstheilung stimuliert werden. Die positive Wirkung der Osteopathie auf das Krankheitsbild wird bei Krankheiten des Bewegungsapparates auch von zahlreichen Vertretern der traditionellen Schulmedizin anerkannt, während sie für innere Krankheiten bezweifelt wird.
Tatsächlich lässt sich für diese Krankheiten eine schulmedizinisch nachvollziehbare Erklärung der Wirksamkeit der Osteopathie geben, während bei inneren Krankheiten ausschließlich ein empirischer Nachweis anhand der Patientenerfahrungen möglich ist.

Gesetzlich Versicherte auf eigene Rechnung. Leistungswahl in der PKV

Gesetzlich krankenversicherte Patienten müssen die Behandlungskosten für die Osteopathie grundsätzlich selber zahlen, sofern sie keine Zusatzversicherung für naturmedizinische Behandlungen abgeschlossen haben. Lediglich eine kleinere Betriebskrankenkasse (HVB-BKK) übernimmt in Einzelfällen die Kosten.

Optionale Tarife mit Osteopathie in der privaten Krankenversicherung

Privat krankenversicherte Patienten erhalten die Kosten für eine osteopathische Behandlung erstattet, sofern der von ihnen gewählte Tarif die Erstattung naturmedizinischer Behandlungsweisen vorsieht. Der Einschluss der Osteopathie in den Katalog der erstattungsfähigen Therapieformen kann aber auch bei privaten Krankenkassen auf bestimmte Krankheiten beschränkt werden. So beschreiben einige private Krankenkassen in ihrem Leistungskatalog die Osteopathie als ausschließlich bei Krankheiten und Verletzungen des Bewegungsapparates als erstattungsfähig.