Mit dem GKV Rechner gesetzliche Krankenversicherungen vergleichen

GKV Rechner

für gesetzliche Kranken­­kassen

Der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) gehören alle Arbeitnehmer an, deren Einkommen die Versicherungspflichtgrenze nicht überschreitet. Dabei ist die gesetzliche Krankenkasse eine Pflichtversicherung, der Wechsel in eine private Versicherung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Leistungsvergleich mit dem GKV Rechner

Die Aufgabe der Gesetzlichen Krankenversicherung ist in erster Linie, die Gesundheit ihrer Versicherten zu erhalten und diese im Krankheitsfall möglichst schnell wieder herzustellen. Daher übernimmt die Krankenkasse neben den Behandlungskosten beim Allgemeinarzt auch die Kosten für Krankenhausaufenthalte und trägt Heilmittel und Medikamente.

Der genaue Umfang der Versicherungsleistung kann dabei nicht von einer der Krankenkassen selbst benannt werden, sondern ist im Fünften Buch des Sozialgesetzbuches geregelt. Wichtig ist dabei vor allem, dass die von der Kasse gezahlten Leistungen ausreichend und zweckmäßig sind, aber auch wirtschaftliche Gesichtspunkte spielen eine Rolle. Schließlich wird die Versicherung im Umlageverfahren finanziert. Nur die Gelder, die aus den Beiträgen der Versicherten zur Verfügung stehen, können dabei auch an Kranken ausgegeben werden. Durch erhöhte Arbeitslosigkeit und den demografischen Wandel in Deutschland haben sich die Krankenkosten in den letzten Jahren jedoch so stark erhöht, dass eine Finanzierung nur noch schwer möglich ist. Da jedoch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht ungehindert steigen können, wurde der Leistungskatalog zunehmend gekürzt. Auch müssen Versicherte seit einigen Jahren eine Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal bezahlen und gleichzeitig Zuzahlungen für Medikamente leisten. Auch beim Aufenthalt im Krankenhaus wird eine Zuzahlung von zehn Euro pro Tag fällig.

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Beiträge im GKV Rechner vergleichen

Versicherte, denen die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht ausreichen, können auf Wunsch private Zusatzversicherungen abschließen, mit denen die Versorgungslücke geschlossen werden kann. Die Beiträge, die für die gesetzliche Krankenversicherung berechnet werden, werden per Gesetz bestimmt. Der derzeitige Betrag (Stand 2018) beträgt demnach 14,6% des Bruttoentgeltes. Der Arbeitgeberanteil beträgt dabei 7,3%, der Arbeitnehmer muss 7,3% zusteuern. Somit ist die Höhe der Beiträge grundsätzlich vom Arbeitseinkommen abhängig. Menschen mit hohem Verdienst beteiligen sich dabei stärker an den Kosten, wobei ihre Leistungen im Krankheitsfall einheitlich sind. Um die Beiträge jedoch nicht ins Unermessliche steigen zu lassen, wurde die Beitragsbemessungsgrenze eingeführt, die im Jahr 2019 54.450 Euro Bruttojahresgehalt beträgt. Die Beiträge steigen dabei nur bis zu diesem Verdienst kontinuierlich an, bei höheren Verdiensten hingegen wird der Beitrag eingefroren. Familienangehörige ohne Einkommen sowie die eigenen Kinder sind im Rahmen der Familienversicherung mit versichert, und zwar ohne Zahlung eines eigenen Beitrages. Kinder sind dabei grundsätzlich bis zum 18. Lebensjahr versichert, die Familienversicherung kann aber bis zum 23. Lebensjahr erweitert werden, sofern das Kind nicht erwerbstätig ist. Arbeitnehmer, die die Versicherungspflichtgrenze überschritten haben, die derzeit 60.750 Euro Bruttoentgelt liegt, werden von der Versicherungspflicht befreit und haben die Möglichkeit, in eine private Krankenversicherung zu wechseln.

Neben der Pflichtversicherung bietet die gesetzliche Krankenversicherung aber auch die Möglichkeit, der freiwilligen Versicherung. So haben beispielsweise Menschen, die erst kürzlich in die Selbstständigkeit gewechselt haben, die Möglichkeit, durch freiwillige Zahlungen die gesetzliche Versicherung weiterhin in Anspruch zu nehmen. Dabei gilt zu beachten, dass durch die Gesundheitsreform 2007 eine Versicherungspflicht besteht, die durch die freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung erreicht werden kann.

Krankenkassen Zusatzbeitrag

Sollten die gesetzlichen Krankenkassen mit den ihnen zur Verfügung gestellten Geldern aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichen, haben sie die Möglichkeit, einen Krankenkassen Zusatzbeitrag zu erheben. Diese Zusatzbeiträge können grundsätzlich beliebig hoch gestaltet werden, so dass hierdurch der Wettbewerb unter den Kassen nach Einführung des einheitlichen Beitragssatzes wieder aktiviert werden kann. Die Belastungsgrenze für den Zusatzbeitrag wurde in Höhe von zwei Prozent des Einkommens festgelegt. Sollte der Zusatzbeitrag der eigenen Krankenkasse diesen Betrag übersteigen, kann ein Sozialausgleich verlangt werden. Hierfür ist der Arbeitgeber, der auch die Krankenkassenbeiträge abführt, verantwortlich.

Beitragsbemessungs­grenze und Versicherungs­pflicht­grenze

Die Beitragsbemessungsgrenze, also die Einkommensgrenze, bis zu der die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung prozentual erhöht werden, wird wie in den vergangenen Jahren auch der aktuellen Lohn- und Einkommensentwicklung in Deutschland angepasst. Die Beitragsbemessungsgrenze 2019 steigt auf 54.450 Euro pro Monat. Gleiches gilt für die Versicherungspflichtgrenze beträgt 2019 60.750 Euro.

Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung

Der allgemeine Beitragssatz wurde 2019 erneut auf 14,6 % festgelegt. Hiervon tragen die Arbeitgeber (Arbeitgeberanteil) 7,3%, die restlichen 7,3% müssen von den Arbeitnehmern (Arbeitnehmeranteil) übernommen werden. Zudem wird der Beitrag für die Arbeitgeber eingefroren. So bleiben zwar die Lohnnebenkosten in Deutschland künftig stabil, gleichzeitig müssen künftige Beitragserhöhungen aber allein von den Arbeitnehmern getragen werden.

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Allgemeiner Beitragssatz der GKV

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Niedrigster Zusatzbeitrag 2019

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Euro monatl. Kosten bei 3000€ Brutto­einkommen

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Höchster Zusatzbeitrag 2019

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Euro monatl. Kosten bei 3000€ Brutto­einkommen

Beiträge der 5 größten Krankenkassen 2019

Techniker 15,3 %
BARMER 15,7 %
DAK 16,1 %
AOK Bayern 15,7 %
AOK Baden-Württemberg 15,5 %

Informationen zu einigen gesetzlichen Krankenkassen (GKV)

Barmer

Barmer Ersatzkasse

Die Barmer Ersatzkasse steht ihren Mitgliedern bereits seit 125 Jahren als kompetenter Partner zur Seite. Seit 1884 kümmert sich die Krankenkasse um die Begleichung von Arzt- und Krankenhauskosten, heute bietet die Krankenkasse sogar weitere Zusatzleistungen und Informationen. Um die Versicherten der Barmer Ersatzkasse kümmern sich aktuell 17.000 Mitarbeiter in mehr als 1.000 Geschäftsstellen, die im gesamten Bundesgebiet verteilt sind. Zum 01. Januar 2010 fusioniert die Barmer Ersatzkasse mit der GEK und wird mit einer Mitgliederzahl von 8,6 Millionen die größte gesetzliche Krankenversicherung.

AOK

AOK – Allgemeine Orts­krankenkasse

Waren zu Beginn der AOK´s im Jahr 1884 noch etwa 8.200 Ortskrankenkassen aktiv, wurden diese später auf Kreisebene organisiert. Mit Einführung des Gesundheitsstrukturgesetztes 1992, welches die freien Krankenkassenwahl und damit den freien Wettbewerb der Krankenkassen förderte, kam es zu einer erneuten Fusionswelle, so dass sich die Zahl der AOK´s bis heute auf nur noch 15 reduziert hat. Durch diese Fusion hat heute nicht mehr jedes Bundesland eine eigenständige AOK. So fusionierten erst im Januar 2008 die AOK Sachsen und Thüringen zur AOK Plus, wodurch die sechstgrößte Krankenkasse Deutschlands entstand. Aktuell werden die mehr als 25 Millionen Versicherten von etwa 56.000 Mitarbeitern in 1.300 Geschäftsstellen betreut. Als einzige gesetzliche Krankenkasse bietet die AOK zudem eine Auslands-Geschäftsstelle in Palma de Mallorca.
Bei ihrer Arbeit unterliegt die AOK der Gesundheitspolitik der zuständigen Landesgesundheitsministerien, wodurch die AOK auch als landesunmittelbare Kasse bezeichnet wird. Rechtlich arbeiten die AOK´s als Körperschaften des Öffentlichen Rechts, die eigene Selbstverwaltungen nutzen, die sich je zur Hälfte aus Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammensetzen. Durch diese Selbstverwaltung ist die AOK eine demokratische Gemeinschaft, die sich ganz auf die Interessen der Versicherten konzentrieren kann.
Die Vertretung der 15 AOK´s übernimmt der AOK Bundesverband mit Sitz in Berlin. Die Arbeiten des Bundesverbandes werden seit Juli 2008 vom neuen GKV-Spitzenverband übernommen, der auch Arbeiten anderer Bundesverbände übernimmt, was zu einer Verringerung des bürokratischen Aufwands führen soll. Im Internet ist die AOK unter https://www.aok.de/ stellvertretend für alle Allgemeinen Ortskrankenkassen in Deutschland erreichbar. Zu den Ortskrankenkassen der AOK gehören:

  • AOK Baden Württemberg
  • AOK Bayern
  • AOK Bremen / Bremerhaven
  • AOK Hessen
  • AOK Niedersachsen
  • AOK Nordost
  • AOK Nordwest
  • AOK Plus
  • AOK Rheinland Hamburg
  • AOK Rheinland Pfalz / Saarland
  • AOK Sachsen Anhalt

BIG

BIG Gesundheit

Die gesetzliche Krankenversicherung BIG Gesundheit ist die erste Direktkrankenversicherung in Deutschland. Sie bietet als Direktversicherer nicht nur die üblichen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, sondern ist für die Versicherten auch 24 Stunden Rund um die Uhr da. Bei Leistungsfreiheit können Versicherte zudem die BIGselect Prämie nutzen, weiterhin stehen verschiedene Präventionskurse und Angebote zur Zusatzversicherung zur Verfügung. Bisher haben sich bereits 390.000 Menschen für die Versicherung bei der BIG Gesundheit entschieden und profitieren von den Vorteilen.

BKK

BKK – Betriebs­krankenkassen

Die Betriebskrankenkassen (BKK) waren ursprünglich nur für einzelne Betriebe zuständig. Sie konnte von Unternehmen mit mindestens 1.000 versicherungspflichtigen Beschäftigten gegründet werden, so dass die Firmen ihren Versicherten einen unternehmensbezogenen Versicherungsschutz bieten konnten. Durch die Konzentration auf einen bestimmen Betrieb ist die BKK für ihre Versicherten stets präsent und bei Fragen und Problemen immer ansprechbar.
Seitdem das Kassenwahlrecht 1996 liberalisiert wurde, haben sich immer mehr BKK´s auch für andere Versicherungspflichtige geöffnet, wobei auch heute noch einige BKK´s keine Öffnung anstreben. Durch diese Wahlfreiheit ist die Anzahl der BKK´s von vormals 199 im Jahr 2006 auf nun nur noch 156 Betriebskrankenkassen zurückgegangen. Gründe hierfür sind auch Fusionen, die zu einer Reduzierung der Kosten und somit zur Ertragssteigerung führen sollen. Derzeit werden rund 14 Millionen Menschen durch die BKK versichert.
Auf Bundesebene werden die verschiedenen BKK´s durch den BKK Bundesverband, der aus den einzelnen BKK Landesverbänden sowie der Bahn-BKK besteht, vertreten. Die Bahn-BKK gehört dabei als einzige BKK keinem Landesverband an. Der Bundesverband firmiert seit 01. Januar 2009 als Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Da die rechtlichen Aufgaben seit Juli 2008 vom neuen GKV-Spitzenverband übernommen wurden, ist der BKK Bundesverband heute vornehmlich für den Dialog mit der Politik und mit Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens sowie für die Pflege der Marke „BKK“ verantwortlich.

BKK Mobil Oil

Die BKK Mobil Oil wurde 1958 gegründet und ist noch heute ein verlässlicher Partner in allen Fragen rund um die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Als gesetzliche Versicherung ist die BKK Mobil Oil dabei vor allem für Arbeitnehmer interessant, aber auch für Selbstständige und Freiberufler werden attraktive Angebote offeriert. Aktuell versichert die BKK Mobil Oil rund eine Million Menschen.
Zu den attraktiven Angeboten der BKK Mobil Oil gehören interessante Bonusprogramme, aber auch verschiedene Angebote zur Prävention sowie exklusive und hochwertige Zusatzversicherungen.

BKK Gesundheit

Die BKK Gesundheit ist die neue Betriebskrankenkasse (BKK), die aus der Fusion der Taunus BKKund der ehemaligen BKK Gesundheit hervorging. Der neue Versicherungskonzern agiert seit 01. Oktober 2009 und betreut jetzt etwa 1,2 Millionen Versicherte. Durch den Zusammenschluss sieht sich die neue BKK Gesundheit den Anforderungen des Gesundheitswesens besser gewachsen und verzichtet 2010 beispielsweise auf die Erhebung eines Zusatzbeitrages für den Gesundheitsfonds. An den umfangreichen Leistungen der BKK Gesundheit wird sich auch nach der Fusion nichts ändern. Versicherte können daher weiterhin von attraktiven Bonusprogrammen und verschiedenen Zusatzleistungen profitieren.

DAK

DAK - Deutsche Angestellten Krankenkasse

Die einst eigenständigen gesetzlichen Krankenkasse DAK ( Deutsche Angestellten Krankenkasse ) und die BKK Gesundheit firmieren nach  der möglichen Fusion ab dem 01. Oktober 2010 unter dem neuen Namen "DAK Gesundheit" und betreuen deutschlandweit über 7 Millionen Mitglieder. Der Zusammenschluss wird im Zuge der Gesundheitsreform und der anhaltenden finanziellen Problemen vieler gesetzlicher Krankenversicherungen nötig. Durch die Fusion werden Synergieeffekte und Kosteneinsparungen in Verwaltung und Vertrieb erhofft. Wie schon die DAK wird auch die neue DAK Gesundheit Leistungen auch über den gesetzlich festgeschriebenen Standardleistungen anbieten. Diesen Mehrwert für gesetzlich Versicherte der DAK wurde bereits vom Institut "Service-Qualität" mit "Bestes Leistungsangebot" bewertet. Auch soll der besonders dichte Filialnetz mit gut 12.000 Beratern der DAK weitestgehend erhalten bleiben.

EKK

EKK – Ersatzkranken­kassen

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Deutschland mehr als 1.500 verschiedene Ersatzkrankenkassen (EKK). Um die weiter wachsende Zahl an EKK´s einzudämmen, mussten diese Hilfskassen 1914 mit der Reichsversicherungsverordnung eine Zulassung als Ersatzkasse beantragen. Diese musste dann mindestens 1.000 Mitglieder vorweisen, ab 1936 wurde dann auch die Trennung von Arbeitern und Angestellten gefordert. Seit 1996, seit Einführung der freien Versicherungswahl in Deutschland, endete die Trennung von Arbeitern und Angestellten, zudem wurden die Ersatzkassen nicht mehr nur auf wenige Berufsgruppen begrenzt.
In Deutschland gibt es derzeit acht verschiedene Ersatzkassen, die etwa 24 Millionen Mitglieder aufweisen. Alle Ersatzkassen nutzen seit 1953 die Selbstverwaltung, die von den Mitgliedern in Sozialwahlen gewählt wird.
Zum 01. Januar 2009 schlossen sich dann auch der Arbeiter-Ersatzkassen-Verband sowie der Verband der Angestellten-Krankenkassen zum Verband der Ersatzkassen (kurz VdEK) zusammen. Zu den Aufgaben des Verbandes gehört unter anderem die Vertretung wirtschaftlicher und politischer Interessen der Mitgliedskassen bei politischen Entscheidungsträgern oder die Verhandlung mit Leistungserbringern. Die Vertretung übernimmt dabei die Mitgliederversammlung, die aus Vertretern der Verwaltungsräte der einzelnen EKK´s gewählt wird. In den 16 deutschen Bundesländern gibt es zudem Landesvertretungen, die ebenfalls die Interessen der Ersatzkassen vertreten.
Seit Januar 2009 werden viele der bis dahin vom VdEK übernommenen Aufgaben an den GKV-Spitzenverband übertragen.

HKK

HKK Handelskrankenkasse

Die HKK Handelskrankenkasse, ist eine der innovativsten und leistungsfähigsten Ersatzkrankenkassen (EKK) in Deutschland. Sie wurde 1904 unter dem Namen Handelskasse gegründet, wobei bereits 2008 die Fusion mit der IKK Weser-Ems erfolgte. Durch die umfangreiche medizinische Grundversorgung sowie die zusätzlichen Angebote ist die HKK genau die richtige Wahl für anspruchsvolle Kunden. Ehepartner und Kinder sind in der HKK beitragsfrei mit versichert, zusätzliche Beiträge fallen nicht an.
Die Zahl der Versicherten liegt derzeit bei 218.000 Menschen, zusätzlich der familienversicherten Angehörigen liegt die Zahl bei 312.000 Menschen.

Techniker

Techniker Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse, kurz TKK, kann auf eine 125jährige Geschichte zurückblicken, die 1884 unter dem Namen „Eingeschriebene Hilfskasse für Architekten, Ingenieure und Techniker“ begann. Heute zählt die TKK mit 7,3 Millionen Versicherten zu den größten gesetzlichen Krankenkassen.
Zu den standardisierten Leistungen der TKK gehören natürlich die im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen verankerten Maßnahmen, aber auch weitere Leistungsangebote wie Gesundheitskurse, die ICD-Diagnoseauskunft sowie die Auslands-Assistance-Leistungen können genutzt werden.

IKK

IKK – Innungskranken­kassen

Die Innungskrankenkassen (IKK) haben sich im 19. Jahrhundert aus Gesellenbruderschaften entwickelt. Diese haben anfänglich vor allem gewerkschaftliche Funktionen übernommen, seit Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 1883 übernahmen sie dann auch Aufgaben der Krankenkassen. Die einzelnen Innungen konnten sich dabei einer Innungskrankenkasse anschließen und die Kasse als Trägerinnung begleiten. Alle Mitarbeiter, die in den jeweiligen Innungsbetrieben beschäftigt waren, wurden dann automatisch Mitglied der Innungskrankenkasse. Dies zwar möglich, da die Innungskrankenkassen schon 1892 als Zuweisungskassen arbeiteten.

 

IKK Classic

Um für ihre Versicherten ein weites Spektrum an Leistungen erbringen zu können, haben jetzt die IKK Badenwürttemberg und Hessen, die IKK Hamburg, die IKK Sachsen sowie die IKK Thüringenbeschlossen, zur größten IKK zu fusionieren. Die neue IKK Classic wird dann insgesamt 1,8 Millionen Versicherte betreuen und ihnen ein umfangreiches Leistungsangebot bieten. Hierzu gehört die Betreuung in 180 Geschäftsstellen von 3.000 Mitarbeitern und somit die Betreuung vor Ort. Auch verzichtet die IKK Classic im Jahr 2010 auf Zusatzbeiträge durch den Gesundheitsfonds.

 

IKK gesund Plus

Die IKK gesund Plus ist eine besondere Krankenkasse, die sich ganz auf die Interessen ihrer Mitglieder konzentriert. Die IKK gesund Plus konzentriert sich dabei vor allem auf die Gesundheit ihrer Mitglieder, die durch verschiedene Bonusprogramme gefördert werden kann. Hierzu stehen verschiedene individuelle Bonusprogramme, aber auch betriebliche Bonusprogramme und Hausarztprogramme zur Verfügung, so dass wirklich jeder Versicherte die für sich besten Leistungen wählen kann.
Per heute haben sich bereits mehr als 328.000 Menschen für die IKK gesund Plus entschieden.

Sonderkündigungsrecht und Krankenkassen-Wechsel

Sofern die eigene Krankenkasse den Zusatzbeitrag anhebt, können Versicherte das außerordentliche Kündigungsrecht nutzen und nachfolgend zu einer anderen Krankenkasse, die bisher noch keine Zusatzbeiträge erhebt, wechseln. Experten zufolge werden früher oder später aber wohl alle Krankenkassen entsprechende Zusatzbeiträge berechnen müssen.

Für die gesetzlich Versicherten soll die Gesundheitsreform langfristig stabile Beiträge und umfangreiche Leistungen ermöglichen. Durch Kosteneinsparungen sollen künftig Leistungseinschränkungen vermieden werden, um die Vorsorge so zu verbessern.

Wechsel in die Private Kranken­versicherung

Doch auch für privat Versicherte bringt die Gesundheitsreform aus dem Jahr 2011 einige Änderungen. Die wichtigste Änderung ist dabei der Wegfall der Drei-Jahres-Frist für einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Bisher war es nötig, über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg ein Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze zu erzielen. Ab 2011 jedoch ist es ausreichend, wenn dieses Einkommen nur noch einmalig erreicht wird. Möglich wird der Wechsel 2019 ab einer Versicherungspflichgrenze von 60.750 Euro jährlich.