Zusatzbeitrag: Keine Mehrkosten für Vereinigte-IKK-Mitglieder

Vereinigte IKK

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Die Mitglieder der Vereinigte IKK mussten lange die Erhebung eines Zusatzbeitrags fürchten. Jetzt scheint diese Gefahr allerdings vom Tisch. Wie aus der Mitteilung eines Sprechers der Vereinigte IKK hervorgeht, hat der Verwaltungsrat der GKV bereits am Dienstag einer Fusion mit der IKK Classic zugestimmt. Dadurch will die Krankenversicherung die Einführung eines Zusatzbeitrags bis ins Jahr 2013 vermeiden.

Fusion als Weg aus der Krise

Die Fusion mit der IKK Classic dürfte bei vielen Beteiligten für ein Aufatmen sorgen.

Denn es war über längere Zeit keineswegs sicher, ob die Fusion zustande kommen würde. Schon einmal scheiterte der Versuch eines Zusammenschlusses, um Ärger von den Innungskrankenkassen abzuwenden. Mit dem Fusionsangebot der IKK Classic, die wesentlich besser als die Schwesterkrankenkasse dasteht, kann die Vereinigte IKK zumindest erst einmal wieder durchatmen.

Finanzielle Schwierigkeiten bei Vereinigte IKK

Nötig wurde die Fusion durch finanzielle Schwierigkeiten, in welche die Vereinigte IKK rutschte. Aufgrund dessen plante der Vorstand sogar die Einführung eines Zusatzbeitrags in Höhe von acht Euro. Diesen hätten die Versicherten der GKV zum ersten Mal im August bezahlen müssen. Auf einen Schlag wären dann 40 Euro fällig gewesen. Dank der Fusion mit der IKK Classic hat sich dieses Szenario noch einmal abwenden lassen.

Sechstgrößte Krankenkasse entsteht

Nach dem Zusammenschluss der beiden größeren deutschen Krankenkassen würde die sechstgrößte gesetzliche Krankenversicherung mit rund 3,6 Millionen Mitgliedern entstehen. Allein die IKK Classic steuert 1,9 Millionen Versicherte bei, von der Vereinigte IKK kommen rund 1,7 Millionen Mitglieder. Fasst man den Haushalt der beiden Kassen zusammen, kommt man auf eine Größenordnung von mehr als acht Milliarden Euro, die der neuen Krankenkasse zur Verfügung steht.

Wie genau der Zusammenschluss aussehen und welchen Namen die neue Kasse tragen soll, ist bisher unklar. Fest steht dagegen, dass die Fusion noch dieses Jahr über die Bühne gehen soll. Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen sich für die Versicherten durch den Zusammenschluss der Innungskrankenkassen ergeben.

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