Zahnarzt soll auf Gefahren durch Rauchen hinweisen

Krebs im Mund Rachen und an Lippe: Auswirkung des Rauchen auf die Mundhygiene und Gesundheit

Die Bundeszahnärztekammer hat eine gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum eine Studie zum Thema „Rauchen und Mundgesundheit“ vorgestellt. Nach dieser Studie rauchen in Deutschland gegenwärtig noch 33 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Obgleich der Rückgang der Anzahl der erwachsenen Raucher innerhalb von zehn Jahren um fünf Prozentpunkte zurückging, sehen die Autoren der Studie weiteren Handlungsbedarf und schlagen vor, dass vermehrt Zahnärzte ihre Patienten auf die Gefahren des Nikotinkonsums hinweisen. Ein wichtiger Ansatzpunkt für die Aufklärung durch den Zahnarzt besteht darin, dass sich das Risiko für Krebserkrankungen im Mund, im Rachen und an der Lippe durch das Rauchen deutlich erhöht. Diese häufig als Todesursachen auftretenden Krebserkrankungen sind wesentlich weniger im Bewusstsein der Bevölkerung verankert als Lungenkrebs.

Weniger Jugendliche Raucher

Die Studie zeigt auch auf, dass weiterhin pro Tag etwa 300 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens sterben. Jugendliche zeigen sich hinsichtlich des Tabakkonsums Erwachsenen gegenüber als vernünftiger, bei ihnen sank die Raucherquote in den letzten zehn Jahren von 28 auf 15 Prozent.

Aufklaerung waehrend der Kontrolluntersuchung

Dietmar Oesterreich empfiehlt als Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer seinen Kollegen, bei der von den meisten Menschen in Anspruch genommenen jährlichen Kontrolluntersuchung den Tabakkonsum der Patienten zu thematisieren. Auf diese Weise können Zahnärzte einen wertvollen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit der Bevölkerung leisten.

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