Yamswurzel zur Empfängnisverhütung: Die Pille ohne Nebenwirkung?

Die Yamswurzel darf in Deutschland ausschließlich als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, dennoch wird sie von der Naturmedizin verbundenen Frauen als Mittel zur Empfängnisverhütung verwendet.

Wilde Yamswurzel greift nicht in natürlichen Zyklus ein

Ihre Anwenderinnen schätzen, dass die Pflanze nicht in den natürlichen Zyklus eingreift und der Empfängnisschutz auch bei einem einmaligen Vergessen der Einnahme erhalten bleibt. Weitere Nebenwirkungen der Pille wie Gewichtszunahme, Migräne oder eine Abnahme des sexuellen Verlangens treten bei der Einnahme der Yamswurzel ebenfalls nicht auf. Für die empfängnisverhütende Wirkung maßgeblich ist in erster Linie der in der mexikanischen wilden Yamswurzel reichhaltig vorhandene Wirkstoff Diosgenin.

Zu geringe Dosis kann zu Fruchtbarkeit statt zur Verfütung führen

Zur Empfängnisverhütung geeignet ist dabei ausschließlich die wilde Yamswurzel aus Mexiko, diese muss über einen Zeitraum von mindestens vier bis sechs Wochen eingenommen werden, ehe die gewünschte Wirkung eintritt. Des Weiteren ist eine hohe Dosis der Pflanze erforderlich, eine zu geringe Dosierung fördert möglicherweise die Fruchtbarkeit.
Die Verhütungswirkung mexikanischen Yamswurzel beruht auf ihre Beeinflussung des Zervixschleims, aus diesem Grund hat das einmalige Vergessen keine negativen Folgen.

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