Wohin mit dem überschüssigen Schweinegrippe Impfstoff?

Deutschland hat zu viel Schweinegrippe-Impfstoff und versucht überschüssige Dosen ins Ausland zu verkaufen

Bei den über 50 Millionen georderten Dosen seien die Bundesländer zunächst von zwei nötigen Impfungen gegen die Schweinegrippe ausgegangen. Es reicht jedoch eine Impfung. Damit mausern sich die zunächst rar geglaubten Impfstoffe zu Ladenhütern und belasten in erster Linie die Haushalte der einzellnen Bundesländer. Nun werde geprüft, ob ein teilweiser Verkauf ins Ausland möglich sei. Laut Bundesgesundheitsminister Philip Rösler von der FDP habe die Ukraine bereits Kaufinteresse an 2,2 Millionen Impf-Dosen signalisiert.

Weiterhin Empfehlung zur Schweinegrippe-Impfung

Unterdessen appellieren sowohl die STIKO als auch das Robert-Koch-Institut, sich weiterhin gegen den H1N1-Virus zu impfen. In den kommenden Wochen werden weitere Infektionswellen erwartet, die wesentlich heftiger ausfallen könnten. Seit Ausbruch der Epidemie in Deutschland haben sich 190.000 Menschen mit dem Gippe-Erreger infiziert, 86 sind daran gestorben. Sowohl das mediale Abflauen des Themas als auch die Verunsicherung über mögliche Nebenwirkungen haben zu einer unerwarteten Impf-Zurückhaltung bei der Bevölkerung geführt. Bis heute haben sich lediglich 5 Prozent der Bundesbürger und lediglch 15 Prozent des Ärzte- und Pflegepersonals gegen die Schweinegrippe geimpft. Die Impfung ist sowohl für Patienten der gesetzlichen Krankenkassen als auch der PKV kostenlos.

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