Immer mehr Menschen in den entwickelten Ländern leiden heute unter
Depressionen. Betroffen sind dabei nahezu alle Schichten der Bevölkerung, auch die Ursachen von Depressionen sind vielseitig. Dass Depressionen in Deutschland ebenfalls zunehmen, erkennen auch die
Krankenkassen, denn eine Vielzahl der Krankschreibungen fällt inzwischen aufgrund derartiger Erkrankungen an. Die Krankenkassen müssen daher für die Behandlung dieser Patienten höhere Mittel einplanen, sogar die Leistungen bei
Berufsunfähigkeit sind immer öfter auf Depressionen zurückzuführen.
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Viele Patienten, die von einer Depression betroffen sind, erhalten zur Behandlung ein
Antidepressivum ihres Psychiaters. Forscher der Universität Pennsylvania in Philadelphia fanden jetzt jedoch heraus, dass viele dieser verschriebenen Antidepressiva wirkungslos wären und ein
Placebo wohl die gleiche Wirkung erzielt hätte. Lediglich dann, wenn es sich um eine schwere Depression handelte, konnten die verschriebenen Medikamente eine gute bis sehr gute Wirkung erzielen. Untersucht wurden dabei verschiedene Patienten mit unterschiedlichem Schweregrad der Depression.
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Die Studie zeigte dabei, dass die Medikamente umso besser halfen, je schwerer die Depression war. Dies war zwar auch bei einem Placebo der fall, bei der Gabe von Medikamenten konnten jedoch deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden.
Das Fazit der Studie war demnach, dass bei nur geringen Depressionen mit der Gabe von Medikamenten ähnliche Ergebnisse wie mit der Gabe von Placebos erzielt werden konnten. Auch für die Krankenkassen kann diese Studie sehr hilfreich sein, denn so können mitunter Medikamentenkosten gespart werden.
11. Januar 2010
Kategorie/n: Gesundheit