WHO: Schweinegrippe immer noch eine Bedrohung

Das Thema Schweinegrippe ist aus den Medien nahezu vollständig verschwunden. Trotz dessen kann noch nicht davon ausgegangen werden, dass die Pandemie und somit eine weitere Ausbreitung des  Schweinegrippe bereits der Vergangenheit angehören.

Nach Einschätzung der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, geht die Ausbreitung des Virus H1N1 auf der nördlichen Welthalbkugel derzeit zurück, auf dem südlichen Erdball ist sie sogar kaum noch vorhanden. Trotz dessen besteht das Risiko, dass der Erreger in einer zweiten Grippewelle zurückkommt, die im Winter oder im Frühjahr 2010 erwartet wird. Aktuell liegt die Zahl der Neuerkrankten pro Woche bei ca. 6.800, auf dem Höhepunkt der Grippe betrug die Zahl noch etwa 30.000 täglich.

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Experten des Robert-Koch-Instituts warnen daher davor, den Schweinegrippe-Erreger zu unterschätzen, denn er ist noch immer nicht verschwunden. Nach wie vor infizieren sich weiterhin Menschen am H1N1-Virus, bislang forderte es in Deutschland 119 Todesfälle. In anderen Ländern, etwa in Tschechien, in Frankreich sowie in der Schweiz, steigt die Zahl der Infizierten zwar ebenfalls kaum noch an, die Zahl der Neuerkrankten verharrt hier jedoch auf einem deutlich höheren Niveau als in Deutschland.

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Trotz dieser Entwicklung wollen sich noch immer nur sehr wenige Deutsche gegen die Schweinegrippe impfen lassen, so dass die Kosten der Krankenkassen in diesem Bereich geringer sein werden als ursprünglich angenommen. Der Grund für die Impfzurückhaltung ist wohl in erster Linie die Sorge vor Nebenwirkungen der Impfung. Diese Nebenwirkungen sollen jetzt in einem besonderen Impfstoff für Schwangere seltener auftreten, so dass gerade Frauen in anderen Umständen jetzt diese Impfung aufgrund der bestehenden Risiken vornehmen lassen sollten.

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