Weißer Hautkrebs auf dem Vormarsch

Schön gebräunte Haut ist in Deutschland ein Schönheitsideal. Nicht umsonst findet man im Sommer auf den Terrassen, Balkonen und im Freibad zahlreiche Menschen, die sich in der Sonne räkeln und ihre Haut bräunen wollen. Das Risiko gebräunter Haut sollte dabei allerdings nicht unbeachtet bleiben, denn immer mehr Patienten leiden unter Hautkrebs. Insbesondere die weiße Form des Hautkrebses wird dabei immer öfter diagnostiziert.

Sonnenbrand fördert weißen Hautkrebs

Durch Aufklärung ist vielen Menschen bereits bekannt, dass ein Sonnenbrand dauerhafte Schäden an der Haut verursachen können. Dennoch denkt niemand mehr an die zahlreichen Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend. Die Haut allerdings vergisst diese nicht und rächt sich – oft erst nach vielen Jahrzehnten.


Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg schlägt jetzt hinsichtlich der neuesten Daten für Krebserkrankungen Alarm. Vor allem der weiße Hautkrebs nimmt dabei Besorgnis erregend zu. Zwar ist er nicht so gefährlich wie der schwarze Hautkrebs, allerdings kann auch er zur Bildung von Tumoren beitragen. Im Unterschied zum schwarzen Hautkrebs bildet er jedoch kaum Metastasen, so dass umliegende Organe hierdurch meist nicht beschädigt werden.

Weißer Hautkrebs kann sich nach Jahrzehnten bilden

Der weiße Hautkrebs findet sich überwiegend im Gesicht und am Nacken. Betroffen sind Menschen häufig erst im höheren Alter von 60-80 Jahren, denn die Tumorbildung kann 30-40 Jahre in Anspruch nehmen. Ist der Tumor dann allerdings sichtbar, kann er zu Entstellungen führen, auch können beim Entfernen der Tumore große Narben kaum vermieden werden.

Gesetzliche und private Krankenversicherung bietet Vorsorge-Untersuchung an

Für alle Menschen ist es daher wichtig, sich frühzeitig einer gründlichen Vorsorge zu unterziehen. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen können dabei ab dem 35. Lebensjahr einem Hauttest unterziehen und diesen alle zwei Jahre wiederholen. Auch die private Krankenversicherung ( PKV ) erstattet in regelmäßigen Abständen ein solches Hautscreening, um eventuelle Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können. So sollen auch die Folgekosten für dauerhafte Behandlungen reduziert werden.

Weitere News:

Tops und Flops in der privaten Krankenversicherung

Aktuelle Zahlen zeigen, welche privaten Krankenversicherer in den letzten fünf Jahren die meisten neuen Mitglieder gewonnen haben. Rund die Hälfte der berücksichtigten 33 Anbieter ist gewachsen. Andere Anbieter verbuchen dagegen teils deutliche… mehr

Finanztest: Probleme mit der privaten Krankenversicherung vermeiden

In der aktuellen Ausgabe von Finanztest (08/2016) greift Stiftung Warentest das Thema Probleme mit der privaten Krankenversicherung auf. Denn nicht immer zahlen die Versicherer für jede Behandlung. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn diese nicht… mehr

Finanztest prüft PKV-Ergänzungstarife für Beamte

Beamte haben die Möglichkeit, mit Beihilfeergänzungstarifen ihren Versicherungsschutz aufzustocken. Denn trotz privater Krankenversicherung und Beihilfe bleiben sie manchmal auf Kosten sitzen, etwa wenn Zahnersatz oder eine neue Brille notwendig… mehr

Kosten für Physiotherapie: Ärger mit privater Krankenversicherung

In der Regel profitieren privat Versicherte von sehr guten Leistungen. Doch nicht immer ist im Vertrag eindeutig geregelt, für welche Behandlungen der Versicherer wie viel zahlt. Ein solcher Streitfall stellt beispielsweise die Kostenübernahme… mehr