Web 2.0: Social Media kein Thema für GKV und PKV

Krankenversicherer machen bei Web 2.0 nicht mit

PKV und Social Media

Die deutschen Krankenversicherer setzen auf einen möglichst engen Kontakt zum Kunden. Allerdings zeigt eine aktuelle Studie, dass die Versicherer beim Thema Wb 2.0 und Social Media scheinbar der Zeit immer noch hinterher hinken. Dabei ließen sich die Potenziale der sozialen Netze und Techniken durchaus im Sinne von PKV und GKV nutzen. Eine Tatsache, die vielleicht in Zukunft zum Umdenken führt.

Potenziale sozialer Netze erkennen

Durchgeführt hat die Untersuchung die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers.

Gemeinsam mit der Uni Hamburg haben die Unternehmensberater die Internetauftritte der Versicherer unter die Lupe genommen – besonders unter dem Gesichtspunkt der sozialen Medien. Das Ergebnis scheint ernüchternd – viele Krankenversicherer, ob nun GKV oder PKV – vernachlässigen diesen Sektor bzw. engagieren sich nur zögerlich in den sozialen Netzen.

Dabei ließe sich aus Sicht der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers durchaus ein erheblicher Gewinn aus dem Einsatz sozialer Medien für die Arbeit der Krankenversicherung ziehen. Effizientere Angebote im Service-Bereich, eine deutlich höhere Bindung der Kunden an die Versicherung und eine Aufwertung im Vertrieb könnten aus Sicht der Unternehmensberater die positiven Effekte eines stärkeren Engagements im Rahmen sozialer Netze sein.

Deutliche Unterschiede zwischen PKV und GKV

Übrigens hat die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers nicht nur einen Nachholbedarf bei den Versicherern festgestellt. Zwischen PKV und GKV kann bezüglich der sozialen Medien eine Trennlinie gezogen werden, so das Untersuchungsergebnis. Chats und Foren für Versicherte sind scheinbar das Medium, auf welches gesetzliche Krankenkassen setzen. Die PKV ist dagegen eher im Bereich Facebook und Xing aktiv.

Social Media verspricht Vorteile – so der Tenor der Untersuchung. Allerdings sollte an dieser Stelle ein Fakt nicht außer Acht gelassen werden. Der Umgang mit sozialen Netzen kann zum Bumerang werden. Daher ist es erforderlich, das Medium a) zu verstehen und b) entsprechend mit dem Medium zu agieren. Eine Eigenschaft, die nicht nur PKV und GKV lernen müssen.

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