Vorteile und Nachteile einer Gemeinschaftspraxis

In einer Gemeinschaftspraxis arbeiten mehrere Ärzte gemeinsam, wobei es sich sowohl um Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen als auch um mehrere Fachärzte der gleichen Disziplin handeln kann. Dieses Modell ermöglicht erweiterte Öffnungszeiten, so sind einige Gemeinschaftspraxen am Mittwoch während des gesamten Tages geöffnet, da nur ein Teil der Ärzte an der nachmittäglichen Fortbildung teilnimmt und seine neuen Erkenntnisse an seine Kollegen weitergibt. Zudem schließen Gemeinschaftspraxen häufig nicht während der Ferien, da sich die beteiligten Ärzte mit ihrem Urlaub abwechseln.

Eine Gemeinschaftspraxis eines Allgemeinmediziners mit Fachärzten anderer Disziplinen bietet dem Patienten den Vorteil der weiterführenden Behandlung im gleichen Haus sowie den einer engen Kooperation zwischen den ihn behandelnden Ärzten. In Einzelfällen bevorzugt der Patient jedoch die Behandlung durch einen anderen Facharzt, dann kann er auf Grund der ihm garantierten freien Arztwahl ohne schlechtes Gewissen um eine entsprechende Überweisung bitten.

In Gemeinschaftspraxen mehrerer Fachärzte der gleichen Disziplin weiß der Patient nicht immer vor dem Termin, welcher Arzt ihn behandelt, auch kann der behandelnde Arzt von Behandlung zu Behandlung wechseln. Da gerade in Gemeinschaftspraxen sehr sorgfältig dokumentiert wird, gehen keine Informationen verloren. Bei einem Wechsel des Arztes innerhalb einer Gemeinschaftspraxis muss die Praxisgebühr selbstverständlich nicht erneut entrichtet werden.

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