Vitamin D für das körperliche und seelische Wohlbefinden

In der dunklen Jahreszeit verfallen viele Menschen in die sogenannte Winterdepression. Neben psychosozialen Faktoren spielt dabei auch der Mangel an Vitamin D in einer Mehrzahl der Fälle eine wichtige Rolle. Denn 90 Prozent unseres Vitamin D-Bedarfs wird durch die Bildung in der Haut mithilfe des Sonnenlichts gedeckt.

Funktonen von Vitamin D

Vitamine sind für viele unterschiedliche Stoffwechselprozesse in unserem Körper wichtig. Vitamin D hat beispielsweise eine schützende Funktion gegenüber Autoimmun- und Infektionserkrankungen, beugt zahlreichen Krebsarten vor, ist wichtig für Knochenbildung und unterstützt Gehirnfunktionen. Im Winter hilft es zudem unterstützend gegen die Winterdepression, da es dem Körper hilft, den gestörten Tagesrhythmus und damit die zu niedrige Serotoninproduktion zu korrigieren.

Vitamin D und Depressionen

Aber auch allgemein scheint es einen direkten Zusammenhand zwischen Vitamin D-Zufuhr und Depressionen zu geben. So kam eine Studie des UT Southwestern Medical Center in Dallas zu dem Ergebnis, dass hohe Vitamin-D Werte das Risiko für Depression deutlich senken. Ein Vitamin D-Mangel ist hingegen häufiger mit einer Depression verbunden.

Winterdepression in Verbindung mit Vitamin D-Mangel

Da ein Großteil des vom Körper benötigten Vitamin D in der Haut gebildet wird, steigt die Rate von depressiven Erkrankungen im Winter daher an. Denn die Haut kann das Vitamin nur in Verbindung mit Sonnenlicht bzw. UV-B-Licht bilden. Da die Sonnenstunden im Winter nicht nur seltener sind, sondern viele Menschen die wenige Lichtstunden am Tag zudem in geschlossenen Räumen zubringen, kann der Körper das benötigte Vitamin also nicht in ausreichendem Maß bilden.

Vitamin D in der Nahrung

Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen. Hier kommen vor allem fetthaltige Fische wie Makrelen oder Hering in Frage, aber auch Kalbfleisch oder Eigelb enthalten Vitamin D in einer erhöhten Konzentration. Doch meist reicht selbst eine gezielt Vitamin D-haltige Ernährung nicht aus, um den Bedarf zu decken. Hier empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die zusätzliche Gabe von Vitamin D-Präparaten. Vor allem Menschen, die bereits an Lichtmangel-bedingten Depressionen leiden, können in Verbindung mit Lichttherapie und Sport so die Beschwerden lindern. Aber auch ältere Menschen und kleine Kinder sollten genügend Vitamin D aufnehmen, da es auch für die Knochenbildung und den Knochenerhalt benötigt wird.

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