Bessere Versorgung von Demenzkranken gefordert

Aufgrund der deutlich gestiegenen Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt jedoch das Risiko einer Demenzerkrankung. Immer häufiger müssen Ältere deswegen eine Arztbehandlung in Anspruch nehmen oder gar im Pflegeheim betreut werden.

Trotz der großen Anzahl an Demenzkranken ist die Versorgung in Deutschland noch nicht in vollem Maße gewährleistet. Die Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin forderte vor allem die Politiker auf, Demenz als eine sehr ernste Erkrankung zu sehen und die Herausforderungen, die hierbei entstehen, anzunehmen. Nicht nur die Patienten selbst, sondern auch die Angehörigen müssen bei Demenz stärker unterstützt werden.

Betreuung Demenzkranker durch den Hausarzt wichtig

Die zentrale Rolle bei einer Demenzerkrankung nimmt auch hier der Hausarzt ein. Er berät Betroffene und deren Angehörige und steht ihnen zur Seite, wenn Probleme auftreten. Neben der medizinischen Versorgung muss jedoch auch die Pflegeversorgung sichergestellt werden, die beispielsweise von Angehörigen, aber auch von ambulanten Pflegediensten gewährleistet werden kann. Ist eine Pflege zu Hause nicht mehr möglich, kann alternativ auch die Unterbringung im Pflegeheim diskutiert werden. Aufgrund der hohen Kosten der Pflegedienste ist eine Versorgung ohne Angehörige derzeit kaum finanzierbar, weshalb deren Unterstützung eine zentrale Bedeutung erlangen sollte.

Private Pflegeversicherung as Ergänzung zur Gesetzlichen

Menschen, die im Fall einer Demenzerkrankung zumindest finanziell abgesichert sein wollen, ist eine private Pflegeversicherung zu empfehlen. Bei einer Pflegetagegeldversicherung beispielsweise überweist die Versicherung in Abhängigkeit der prognostizierten Pflegestufe einen festgelegten Betrag pro Tag, mit dem dann der ambulante Pflegedienst oder aber der pflegende Angehörige bezahlt werden kann. Alternativ hierzu stehen auch Pflegegeldversicherungen zur Verfügung, die die Kosten der Pflegedienste übernehmen.

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