Umfrage: Gesundheit für viele Deutsche Nebensache

Gesundheit kommt zu kurz

Deutsche tun zu wenig für Ihre Gesundheit

Gute Vorsätze für´s neue Jahr – bei den meisten Verbrauchern bleibt es dabei. Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung hat ergeben, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung zwar mehr für die eigene Gesundheit tun will, es aber bei vielen einfach an der praktischen Umsetzung scheitert. Dies geht aus der Befragung von mehr als 1.000 Bürgern im Februar dieses Jahres hervor.

Drei Viertel wollen mehr tun

Dabei gaben in der Befragung drei Viertel der Teilnehmer an, mehr für die Gesundheit und ihren Körper tun zu wollen. Ein nobler Vorsatz, bei dem es dann auch zu bleiben scheint.

Denn im Rahmen der Befragung gab auch rund die Hälfte der Befragten an, sich in den letzten drei Monaten nicht mehr mit dem eigenen Gewicht beschäftigt zu haben. Noch weniger Umfragteilnehmer achteten auch Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Hier gab lediglich ein Drittel an, sich damit zu beschäftigen.

Dabei sind das Körpergewicht und die Blutwerte wichtige Indikatoren, um Krankheiten möglichst früh zu erkennen. Leider hört nur ein Bruchteil der Bevölkerung auf die Warnzeichen des Körpers. Erkrankungen bleiben daher oft unentdeckt bzw. fallen erst durch Zufall bei anderen Untersuchungen auf.

Regelmäßige Kontrolle wichtig

Neben den Blutwerten sollte jeder Verbraucher regelmäßig den Puls überprüfen. Auch hier offenbarte die Umfrage Lücken. Gerade einmal jeder Vierte kontrolliert den Puls. Dabei lassen sich hier Beschwerden des Herz-Kreislaufsystems noch am ehesten entdecken. So erhöhen sich Risiken bereits mit wenigen Schlägen Abweichung vom normalen Ruhepuls. Was gilt aber als normaler Ruhepulse? Rund 60 Schläge pro Minuten werden als Wert eingestuft, der als Norm gilt. Wer an sich selbst eine deutliche Abweichung von diesem Wert auf Dauer feststellt, sollte einen Arzt aufsuchen, um das Problem abklären zu lassen.

Änderung des Lebensstils erforderlich

Die Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung zeigt nicht nur, dass viele Verbraucher ihre Einstellung zum Körper ändern müssen. Es ist parallel oft eine Änderung des Lebensstils erforderlich. Insbesondere Übergewicht, hoher Alkoholkonsum sowie Rauchen und Bewegungsmangel führen immer wieder zu schweren Erkrankungen wie Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Beschwerden.

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