Übergewicht: keine Steuer auf ungesunde Nahrungsmittel

Bereits seit Jahren gibt es in Deutschland eine Diskussion um immer stärkeres Übergewicht bei Kindern und um die generell ungesunde Ernährung der Bürger. Diese resultiert zum einen aus der Unlust vieler Menschen, Zeit ins Kochen zu investieren sowie der Tatsache, das Essen nur “nebenbei” zu sich zu nehmen. Hinzu kommt, dass vor allem das Essen bei Fast-Food-Ketten häufig zu niedrigen Preisen angeboten wird, so dass diese auch mit geringem Taschengeld gekauft werden können. Studien zufolge dominieren vor allem Fett und Zucker die Ernährung der Menschen in Deutschland. Daraus folgt eben nicht nur eine Unterversorgung mit Vitaminen, sondern diese Ernährungsweisen führen auch immer häufiger zu Übergewicht.

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Um den Verzehr von Fast-Food in Deutschland einzudämmen haben Experten vorgeschlagen, dem Vorbild Rumäniens zu folgen und eine Steuer auf ungesundes Nahrungsmittel zu erheben. Diese Steuer wurde von den Mitgliedern der Bundesregierung jedoch vehement abgelehnt, denn laut Verbraucherministerin Ilse Aigner würden auch Steuern und Verbote wohl nichts an den Ernährungsgewohnheiten der Verbraucher ändern. Schließlich sei nicht das Lebensmittel selbst, sondern die verzehrte Menge und die weitere Ernährung Ausschlag für Übergewicht.

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Es sei daher wichtiger, die Menschen darüber zu informieren, welche Nährstoffen und wie viel Kalorien in Burgern, Pizza und Milchshakes steckt. Dies führt dann zu einem bewussteren Umgang mit Nahrungsmitteln und so unter Umständen auch dazu, dass weniger Fast-Food und mehr Obst und Gemüse verzehrt werden.
Auch die Krankenkassen, sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung unterstützen die Bemühungen der Minister und bieten Ernährungskurse an, auf denen Erwachsene und Kinder auf die einzelnen Nährstoffe hingewiesen werden. Zudem wird in diesen Kursen erklärt, wie auch im Alltag problemlos auf eine gesunde Ernährung geachtet werden kann. Die Kosten für diese Kurse übernehmen die Krankenkassen ganz oder zumindest teilweise, denn eine gesunde Ernährung führt oft auch zu gesunden Mitgliedern und so zu geringeren Krankheitskosten.

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