Tabletten und Medikamente gegen Schmerzen: Vorsicht bei Schmerzmittel

Warnsignal Schmerzen: Vorsicht bei der Einnahme von Schmerzmittel

Der Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers und zeigt eine gesundheitliche Störung an. Die Einnahme von Schmerzmitteln stellt dieses Warnsignal ab, sie behebt die Ursache nicht. Schmerzmittel sind zur Abschwächung der Schmerzen bis zum Arztbesuch ebenso sinnvoll wie zum Beheben der Schmerzen nach einer gestellten Diagnose, sie können die Behandlung der eigentlichen Krankheit nicht ersetzen. Da die gesetzlichen Krankenkassen mit Ausnahme weniger Diagnosen nur noch verschreibungspflichtige Medikament erstatten und die meisten Schmerzmittel lediglich apothekenpflichtig sind, nehmen viele Patienten die Mittel ohne Rücksprache mit ihrem Arzt ein, zumindest bei längerer Verwendung ist diese aber dringend ratsam.

Nach geeigneten Schmerzmitteln fragen

In der Apotheke wird häufig ganz konkret ein Medikament beim Kauf durch den Kunden verlangt. Sinnvoller ist die Schilderung des Schmerzes, so dass der Apotheker das am besten geeignete Mittel empfehlen kann, viele Schmerzmittel besitzen eine ideale Wirkung bei bestimmten Formen des Schmerzes. Besonders bei Gelenkschmerzen sind äußerlich anwendbare Mittel Tabletten vorzuziehen, da sie genau an der schmerzenden Stelle wirken.
Bei sehr starken Schmerzen verschreibt der Arzt ein starkes und deshalb verschreibungspflichtiges Schmerzmittel. Leider übertreiben einige Patienten bei der Schilderung ihres Schmerzes, damit sie ein verschreibungspflichtiges Mittel erhalten. Angesichts der möglichen Nebenwirkungen ist dieses Verhalten nicht sinnvoll.

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