Stiftung Warentest testet Nahrungsergänzungsmittel

Stiftung Warentest Nahrungs- ergänzungsmittel
In vielen Apotheken finden sich seit einiger Zeit nicht mehr nur Medikamente und Heilmittel, sondern auch immer mehr Nahrungsergänzungsmittel, die eine starke Gesundheit und ein langes Leben versprechen. Besonders beliebt sind dabei Algenpräparate, die als natürlich und damit gesundheitsfördernd gelten. Die Grundlage für die meisten Präparate sind Blau- und Grünalgen, die als gesunde Nahrungsmittel gelten. Um den Nutzen dieser Produkte zu untersuchen, widmete sich die Stiftung Warentest kürzlich diesen Nahrungsergänzungsmitteln. Die Stiftung Warentest stellte dabei in ihren Untersuchungen fest, dass der Nährstoffgehalt der Präparate sehr gering ist und deren Nutzen somit nicht nachgewiesen werden könne. Auch eine abnehmende sowie das Immunsystem schützende Wirkung konnte nicht belegt werden.
Japanische Algen als Nahrungsergänzungsmittel beliebt
Die japanischen Algen und auch der Seetang, der unter anderem für die Produktion von Sushi verwendet werden, enthalten große Mengen Eiweiß, das sowohl für den Muskelaufbau wie auch den gesamten Organismus notwendig ist.
Stiftung Warentest sieht keinen Nutzen
In ihren Untersuchungen kommt die Stiftung Warentest zum Ergebnis, dass derlei Nahrungsergänzungsmittel kaum oder nur geringen Nutzen bieten. Weder konnte eine fördernde Wirkung beim Abnehmen noch ein Nutzen bei der Stärkung des Immunsystems attestiert werden. Doch damit nicht genug. In einigen so genannten Afa-Algen, die in einem See im amerikanischen Bundesstaat Oregon gezüchtet werden, mussten die Tester sogar Giftstoffe nachweisen, die für Menschen bedenklich sein könnten.
Weltgesundheitsorganisation warnt vor krebserregenden Stoffen
Nicht nur die Stiftung Warentest, auch die Weltgesundheitsorganisation bewertet die gefundenen Stoffe als krebsauslösend. Aus diesem Grund raten die Experten der Stiftung Warentest vom Verzehr der Nahrungsergänzungsmittel dringend ab. Im Ergebnis kommen die Tester der Stiftung Warentest zu dem Schluss, dass die meisten Menschen diese Nahrungsergänzungsmittel nicht benötigen und daher auch nicht kaufen sollten. Um die Nährstoffzufuhr des Körpers zu verbessern sei es ratsamer, eine gesunde und vollwertige Ernährung zu wählen. So könnten die benötigten Nährstoffe auf natürliche Weise zugeführt werden.
Menschen, die Probleme mit dem Umstellen Ihrer Ernährung haben, können sich häufig an ihre Krankenkassen wenden. Diese bieten nicht selten die Ernährungsberatung an, da eine gesunde Ernährung sich positiv auf den gesamten Organismus auswirkt und so die Gesundheit insgesamt verbessert.
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