Sport wirkt gegen Ängste bei chronisch kranken Patienten

Sport als Antidepressiva bei chronisch Kranken

Viele an einer chronischen Erkrankung leidenden Menschen entwickeln im Verlauf ihrer Krankheit starke Ängste. Dabei kann es sich sowohl um die konkrete Furcht vor einem starken Anfall oder einer Verschlimmerung ihrer Krankheit als auch um eine unspezifische Lebensangst handeln.
In den USA wurde jetzt eine Studie vorgestellt, nach welcher die regelmäßige sportliche Betätigung derartige Ängste abzubauen hilft. Dabei reduzierten sich die messbaren Angstsymptome bei den beteiligten Patienten um durchschnittlich zwanzig Prozent. Die jetzt vorgestellte Studie zeigt, dass eine sportliche Betätigung von etwa dreißig Minuten täglich bereits zu einer deutlichen Abnahme von Ängsten bei chronisch kranken Patienten führt.
Lediglich bei zehn Prozent der Patienten zeigte sich keine nennenswerte Wirkung der sportlichen Betätigung auf ihre Angstzustände. Der Erfolg tritt bereits drei bis sechs Wochen nach dem Beginn des regelmäßigen Trainings ein.

Die Studie zeigt auch, dass die Art der sportlichen Betätigung für den Erfolg unerheblich ist, so dass jeder Erkrankte seiner Lieblingssportart nachgehen kann.
Neben dem Abbau von Ängsten dient die regelmäßige sportliche Betätigung chronisch kranker Menschen auch dem Abbau weiterer Begleiterscheinungen ihrer Erkrankung wie einer nicht durch Schlafmangel verursachten Müdigkeit oder Antriebslosigkeit. Weitere Studien belegen den Nutzen des Sports zum Abbau einer häufig mit chronischen Erkrankungen einhergehenden Nervosität.

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