Eine Impfung gegen die Schweinegrippe wird von der ständigen Impfkommission STIKO weiterhin empfohlen. So sollten sich nach wie vor Chronisch Kranke und deren Angehörigen, sowie Eltern von Säuglingen bevorzugt impfen. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs können sich alle Impfwilligen gegen den H1N1 Virus immunisieren.
Beschränkte sich anfangs die Empfehlung zur Impfung gegen die Schweinegrippe noch auf die am meisten gefährdeten Personengruppen, sollten sich nun bei Verfügbarkeit auch alle weiteren Personengruppen impfen. Dabei legt die STIKO folgende Prio-Rangliste für gefährdete Gruppen:
- Mitarbeiter im Gesundheitswesen
- chronisch kranke Menschen
- schwangere Frauen
Da die STIKO das Gefährdungspotential des H1N1 Erregers nachwievor hoch einstuft, sollten sich bei Vorhandensein ausreichender Mengen auch alle weiteren Personenkreise impfen, so z.B. auch Angehörige von chronisch Kranken Menschen. Besonders für die Altersgrupe der Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von 24 Jahren sei eine Impfung sinnvoll.
Weitere Infektionswellen durch H1N1 werden erwartet
Momentan ist die Schweinegrippe aus dem Focus der Bevölkerung geraten. SO hält sich die Impfbereitschaft in weiten Teilen Deutschland unerwartet gering. Lediglich 6 Prozent der Bundesbürger haben sich bislang gegen die Schweinegrippe geimpft. Dabei ist die Gefährdung weiterhin aktuell. Die Anzahl der Infektionen stagniert zwar, das aber auf einem recht hohen Niveau. Weiterhin geht das Robert-Koch-Institut davon aus, dass die Scheitelpunkt erreicht ist. Auf diesen können bekanntlich weitere, womöglich heftigere Wellen folgen. So wird für Anfang 2010 mit einer weiteren Infektionswelle grösseren Ausmasses gerechnet.
Noch lange keine Entwarnung
Somit kann noch lange keine Entwarnung gegeben werden, so RKI-Chef Jörg Hacker, und rät weiterhin zur Impfung gegen die Schweinegrippe. Sowohl Patienten der gesetzlichen als auch der
privaten Krankenversicherung erhalten die Schweinegrippe-Impfung kostenlos
8. Dezember 2009
Kategorie/n: Gesundheit