Schweinegrippe Mutation: Veränderung im H1N1 Grippe-Virus fordert Tote
Wissenschaftler der WHO hatten es befürchtet, nun ist es eingetreten. Eine Mutation der Schweinegrippe führte zum Tod zweier Norweger. Sie erkrankten un erlagen dem veränderten H1N1 Grippe-Virus. Eine zunehmende Mutation der Schweinegrippe könnte den Impfstoff unwirksam machen
Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte, sind bereits zwei Norweger an der Schweinegrippe mit mutiertem H1N1-Genom gestorben. Dabei verändert sich der Grippevisrus rasend schnell. So sind auch in vielen weiteren Ländern wie in Brasilien, China, Japan, Mexiko, der Ukraine und den USA die mutierten Schweinegrippe-Viren festgestellt worden. Das gibt Anlass zu weltweiter Sorge, da die bereits entwickelten Imfstoffe bei weiterer Mutation unwirksam werden könnten.
Mutierte Schweinegrippe-Viren dringen tiefer in die Atemwege
Wissenschaftler des norwegischen Instituts für öffentliche Gesundheit befürchtet einen schwereren Verlauf der mutierten Schweinegrippe, da die Erreger in Gewebe eindringen, die wesentlich teifer in den Atemwegen liegen. Die Weltgesundheitsorganisation hingegen könne noch keine verstärkte Gefährdung der öffentlichen Gesundheit erkennen, da sich die Mutation bisher noch nicht so stark ausbreiten konnte. Zudem seinen die bereits entwickelten Schweinegrippe-Impfstoffe auch gegen die mutierten Viren wirksam. Erst bei einer Mutationsrate (Grad der Veränderung) von mehr als 20 Prozent müsste ein neuer Impfstoff entwickelt werden.
In Deutschland weiterhin geringe Impfbereitschaft
Trotz der neuen Hiobsbotschaften um die Schweinegrippe sind die meisten Deutschen gegen eine Impfung. Nachwievor sind lediglich 5 Prozent der Bevölkerung gegen den H1N1-Virus geimpft. Zuletzt entbrannte ein Streit um die Kosten der überschüssigen Impfdosen. Ein Verkauf ins Ausland wird derzeit geprüft. In Deutschland haben Versicherte sowohl einer gesetzlichen Krankenkasse als auch Mitglieder der PKV das Recht auf eine kostenlose Schweinegrippe-Impfung.
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