Schmerzfreie Behandlung beim Zahnarzt
Schmerzfreiheit auch bei Wurzelbehandlung und Zahn-Ziehen
Viele Patienten haben weiterhin Angst vor einem Besuch beim Zahnarzt, da dieser in ihrer Erinnerung mit Schmerzen verbunden ist. Tatsächlich wurden die einem Dentisten zur Verfügung stehenden Betäubungsmittel in den letzten Jahrens deutlich verbessert, so dass heute auch eine Wurzelbehandlung ebenso schmerzlos erfolgen kann wie das Ziehen eines Zahnes. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Schmerzempfinden bei einigen Patienten nach einer einzigen Spritze noch nicht hinreichend ausgeschaltet worden ist. In diesem Fall kann der Zahnarzt eine weitere Spritze verabreichen. Wer als Patient erstmals bei einem bislang unbekannten Zahnarzt in Behandlung ist, soll ihn darauf hinweisen, wenn eine Betäubungsspritze erfahrungsgemäß nicht ausreicht.
Bei gegen Schmerzen sehr empfindlichen Menschen ist eine Betäubungsspritze auch beim Bohren wegen einer Füllung angezeigt. Die dafür anfallenden Kosten werden sowohl von der gesetzlichen Krankenkasse als auch von der privaten Krankenversicherung getragen.
Betäubungsspritze beim Zahnarzt schadet der Schwangerschaft nicht
Bei vielen Patientinnen hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass sich eine Betäubungsspritze während der Schwangerschaft schädlich auf das ungeborene Kind auswirken würde. Diese Annahme ist falsch, vielmehr fügt das bei einer Behandlung ohne Betäubung vom Körper gebildete Schmerzhormon dem Fötus eine unnötige Belastung zu.
Trotz der Betäubung empfinden viele Patienten das weiterhin spürbare Druckgefühl als unangenehm. Eine Beruhigungsspritze reduziert die Wahrnehmung des Drucks deutlich.
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