Robert Koch Institut warnt vor Masern und rät zur Impfung

Masern: harmloser Kinderkrankheit oder gesundheitliche Bedrohung?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat erneut auf die seiner Sicht nach wünschenswerte Zunahme der Beteiligung an der Schutzimpfung gegen Masern (Morbilli) hingewiesen. Grundlage für diesen Hinweis ist die Tatsache, dass bundesweit in diesem Jahr bereits 219 Personen an Masern erkrankten, von denen 35 zur Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen mussten. Bei Schulanfängern beträgt die Impfquote in Mecklenburg-Vorpommern 94 Prozent der Schulanfänger, während sie in Thüringen mit 85 Prozent am geringsten ausfällt. Den Veröffentlichungen des RKI zufolge ließe sich die Krankheit bei einer bundesweiten Impfquote von mindestens 95 Prozent dauerhaft ausrotten.

Masern wichtig für Immunsystem – Schutzimpfung nur für Erwachsene

Naturmediziner sprechen sich mehrheitlich gegen eine Masern Schutzimpfung bei Kindern aus. Ihrer Auffassung nach gehört die Erkrankung an Masern zu den notwendigen Kinderkrankheiten, mittels derer das Immunsystem trainiert wird. Da Todesfälle bei Masern in Industrieländern nur bei erwachsenen Patienten dokumentiert sind, kann die naturmedizinische Einstufung der Erkrankung als eine für Kinder harmlose Kinderkrankheit nicht grundsätzlich zurückgewiesen werden. Wenn die Krankheit nicht im Grundschulalter auftritt, akzeptieren auch der Naturheilkunde verbundene Ärzte und Heilpraktiker eine Schutzimpfung gegen Masern, da eine Erkrankung hieran bei Jugendlichen und Erwachsenen mit schweren Komplikationen verbunden sein kann.

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