Riester Rente Vergleich

Die Riester Rente als Baustein der Privaten Altersvorsorge ist wegen der starken staatlichen Förderung sehr beliebt. Allerdings werden von über 50 Versicherungsgesellschaften unübersichtlich viele Tarife mit unterschiedlichen Kostenstrukturen und Bedingungen angeboten. Damit Sie das meiste aus Ihrem Geld machen und die höchstmögliche Renten realisieren können, sollten Sie hier einen kostenlosen und unabhängigen Riester Rente Vergleich

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Die Riester-Rente ist eine seit 2005 abschließbare Form der privaten Altersvorsorge, die vom Staat durch Zulagen und Steuervergünstigungen gefördert wird.

Die Grundlagen der Riester-Rente gehen zurück in das Jahr 2000, als die gesetzliche Rentenversicherung von der damaligen Regierung reformiert wurde. Diese Reform war notwendig geworden, da die Finanzierbarkeit der Rentenversicherung aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland nicht mehr gegeben war. Aus diesem Grund wurde das bisherige Nettorentenniveau von 70% auf nur noch 67% angehoben. In der Folge hat der Staat dazu aufgerufen, dass die Bürger die nun entstandene Rentenlücke durch den Abschluss eines private Vorsorgevertrages schließen. Um einen Anreiz hierfür zu schaffen, wurde die Riester-Rente entwickelt, die maßgeblich auf den damaligen Minister für Arbeit und Soziales Walter Riester zurückgeht. Er hat die Riester-Rente nicht nur vorgeschlagen, sondern war auch an der Entwicklung des entsprechenden Konzepts beteiligt. Heute wird die Riester-Rente von immer mehr Menschen genutzt, bereits mehrere Millionen Verträge konnten von Banken und Versicherungen seither abgeschlossen werden. Allerdings können nur Menschen, die rentenversicherungspflichtig sind oder freiwillige Beträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, hiervon profitieren. Zum förderberechtigten Personenkreis gehören daher Arbeitnehmer, Kindererziehende, Beamte und Empfänger von Arbeitslosengeld I und II. Selbstständige und Freiberufler können von der Riester-Förderung jedoch nicht profitieren. Lediglich dann, wenn der jeweilige Ehepartner förderberechtigt ist und einen entsprechenden Vertrag bei seiner Bank oder Versicherung abgeschlossen hat, ist auch der selbstständige Partner berechtigt und erhält die staatlichen Zulagen. Die Zulagen selbst unterteilen sich dabei in eine Grundzulage und eine Kinderzulage. Die Grundzulage erhalten alle förderberechtigten Personen, die mindestens vier Prozent ihres Vorjahresbruttoeinkommens in einen zertifizierten Riester-Vertrag investieren. Sie beträgt derzeit 154 Euro. Zusätzlich können Eltern auch noch die Kinderzulage beanspruchen. Sie wird für alle Kinder bezahlt, für die die Eltern noch Kindergeld erhalten. Allerdings steht die Kinderzulage nur einem Elternteil zu, in der Regel wird er der Mutter zugesprochen. Die Kinderzulage wurde seit 2008 auf 185 Euro pro Jahr festgelegt. Um junge Familien zu fördern und auch diese Zielgruppe vom Aufbau einer privaten Altersvorsorge zu überzeugen, wurde die Kinderzulage jetzt auf 300 Euro erhöht, allerdings nur für Kinder, die nach dem 01. Januar 2008 geboren wurden. Junge Erwachsene bis zu einem Alter von 25 Jahren können sich zusätzlich über einen einmaligen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro freuen. Neben den staatlichen Zulagen können Vertragsinhaber bei der Riester-Rente zusätzliche Steuervorteile erzielen. Diese sind möglich, da die Beiträge für die Riester-Produkte als Sonderausgaben angesetzt werden können, wodurch sich das zu versteuernde Einkommen und somit die Steuerlast reduziert Die staatlichen Zulagen werden für alle Riester-Rente-Produkte gewährt. Dabei haben Interessenten eine große Auswahl, denn neben einem klassischen Banksparplan stehen auch verzinsliche Rentenversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen und Fondssparpläne zur Verfügung. Wichtig für den Abschluss ist lediglich, dass die Verträge entsprechend zeritifiziert wurden und so zum Beispiel das eingezahlte Kapital garantieren und das Kapitalwahlrecht zum Ende der Laufzeit ausschließen. Um sicherzugehen, dass die staatliche Förderung sowie die Steuervorteile auch tatsächlich als Altersvorsorge genutzt werden,wurde, wie bereits erwähnt, das Kapitalwahlrecht bei Riester-Verträgen ausgeschlossen. Lediglich 30% des angesparten Kapitals können als einmaliger Betrag entnommen werden, der Rest muss als lebenslange Rente ausgezahlt werden. Weiterhin dürfen Riester-Verträge weder vererbt noch veräußert werden, im Fall einer Insolvenz oder im Fall von Pfändungen sind diese Gelder jedoch zu 100% geschützt.

Die Riester Rente ist eine staatlich geförderte Private Altersvorsorge. Zu dem Angesparten gibt es hier neben den Steuervergünstigungen auch eine Zulage in Bar. Ein Online Riesterrente Versicherungsvergleich sollte durchgeführt werden, um die optimale Private Altersvorsorge zu ermitteln. Mehr dazu auch bei Rente.com