PKV Test 2015: Axa und Debeka mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis

In der privaten Krankenversicherung können Versicherte ihre Leistungen individuell zusammenstellen. Während manche von ihnen unabhängig vom Beitrag einen Rundum-Schutz bevorzugen, sind anderen hingegen sehr geringe Kosten bei ausreichenden Leistungen wichtig. Der aktuelle PKV Test 2015 von Focus-Money hat sich allerdings auf Anbieter mit dem besten ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis konzentriert.

PKV Test 2015: Solide Leistungen zu gutem Preisen

Welche privaten Krankenversicherer bezahlbaren Schutz für höhere Leistungen bieten, hat der PKV Test 2015 von Focus-Money (Ausgabe 39/2015) untersucht. Nachdem das Magazin zusammen mit der Rating-Agentur Franke und Bornberg vor kurzem bereits die besten PKV-Tarife mit einem Top-Schutz ausgezeichnet hat, folgt in der aktuellen Untersuchung der Bewertung der Angebote mit einem ausgewogenen Schutz. Dieser zeigt sich beispielsweise darin, dass Versicherte im Krankenhaus Anspruch auf ein Zweibettzimmer statt ein Einbettzimmer haben. Im Vergleich zum Top-Schutz muss die Kostenübernahme bei Zahnersatz zudem mindestens 60 Prozent statt 80 Prozent betragen.

PKV Testsieger 2015 sind Axa und Debeka

Für das Gesamtergebnis des PKV Tests 2015 waren die Bewertungen dreier Bereiche ausschlaggebend. Während die Finanzstärke des Versicherers 20 Prozent der Gesamtnote ausmachte, flossen das Leistungsrating und die Beitragshöhe zu jeweils 40 Prozent ein. Zwei Anbieter sichern sich dabei mit einer Note von 1,4 den ersten Platz. Sowohl Allianz („AktiMedPlus90P, AktiMed WechselOption“) als auch Debeka („N“) können sich so Testsieger im Bereich der PKV-Tarife mit ausgewogenem Schutz nennen.

Große Preisunterschiede: Vergleichen und sparen

Für den 35-jährigen Modellkunden liegen die Kosten für die Testsieger-Tarife von Axa und Debeka bei 450 Euro bzw. 441 Euro im Monat. Damit befinden sich die Angebote preislich im Mittelfeld. Insgesamt ist die Preisspanne groß. Während die günstigste private Krankenversicherung bereits ab rund 321 Euro pro Monat zu haben ist (HUK-Coburg, Platz 5), betragen die Kosten für das teuerste PKV-Angebot bei fast 600 Euro (Concordia, Platz 15). Ein individueller Preis-Leistungs-Vergleich ist daher jedem Interessierten anzuraten, zumal die Beitragshöhe nicht nur von persönlichen Bedürfnissen abhängt. Auch das eigene Alter und etwaige Vorerkrankungen wirken sich auf die monatliche Höhe der Versicherungsprämie aus.

Weitere News:

Tops und Flops in der privaten Krankenversicherung

Aktuelle Zahlen zeigen, welche privaten Krankenversicherer in den letzten fünf Jahren die meisten neuen Mitglieder gewonnen haben. Rund die Hälfte der berücksichtigten 33 Anbieter ist gewachsen. Andere Anbieter verbuchen dagegen teils deutliche… mehr

Finanztest: Probleme mit der privaten Krankenversicherung vermeiden

In der aktuellen Ausgabe von Finanztest (08/2016) greift Stiftung Warentest das Thema Probleme mit der privaten Krankenversicherung auf. Denn nicht immer zahlen die Versicherer für jede Behandlung. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn diese nicht… mehr

Finanztest prüft PKV-Ergänzungstarife für Beamte

Beamte haben die Möglichkeit, mit Beihilfeergänzungstarifen ihren Versicherungsschutz aufzustocken. Denn trotz privater Krankenversicherung und Beihilfe bleiben sie manchmal auf Kosten sitzen, etwa wenn Zahnersatz oder eine neue Brille notwendig… mehr

Kosten für Physiotherapie: Ärger mit privater Krankenversicherung

In der Regel profitieren privat Versicherte von sehr guten Leistungen. Doch nicht immer ist im Vertrag eindeutig geregelt, für welche Behandlungen der Versicherer wie viel zahlt. Ein solcher Streitfall stellt beispielsweise die Kostenübernahme… mehr