PKV: Reiseapotheke und Impfungen beachten

Während sich der Sommer 2011 derzeit eher von seiner unangenehmen Seite zeigt, zieht es viele Familien und Singles in die Sonne ans Mittelmeer, nach Asien oder in die Karibik. Bei aller Vorfreude auf den wohlverdienten Jahresurlaub vergessen leider viele PKV-Mitglieder, dass eine gründliche Vorbereitung nicht nur aus dem Packen der Koffer und der Reiseapotheke besteht, sondern wesentlich weiter gehen muss.

Impfschutz – die oft vernachlässigte Prophylaxe

Für viele Mitglieder der PKV ist das Reisen wesentlich entspannter als für den Kassenpatienten.

Schließlich ist die private Krankenversicherung, was die Geltung im Ausland betrifft, um Längen besser als die GKV. Allerdings ist es mit dieser Tatsache nicht getan. Wer will sich als PKV-Mitglied im Urlaub gern krank fühlen? Gerade die Vorsorge vor dem Antritt der Urlaubsreise wird leider zu oft vernachlässigt.

Dabei weisen regelmäßig Experten daraufhin, dass die Prophylaxe alles andere als ein großer Aufwand sein muss. Speziell in Bezug auf den Impfschutz sind deutsche Familien und Singles im Ausland gedankenlos unterwegs. Für Länder des südlichen Amerikas und Afrika gelten dabei eigentlich klare Regeln. Zumindest gegen Tetanus und Hepatitis A sollte eine ausreichende Impfprophylaxe betrieben werden. Zuständig sind dafür unter anderem tropenmedizinische Insitute, entsprechende Impfdosen werden aber auch von anderen Ärzten bereitgehalten.

Vorab über das Reiseland informieren

Ein weiterer Punkt auf der Liste der Vorbereitungen für alle PKV- und Kassenpatienten besteht darin, sich über die aktuellen Seuchen- und Reisewarnungen im Zielland zu informieren. Einfachstes Beispiel sind derzeit zum Beispiel Haiti und die Dominikanische Republik, wo in einigen Landesteilen die Cholera grassiert.

Unterm Strich ist gerade die Reisevorbereitung für PKV-Versicherte auf Fernreisen wesentlicher Baustein für einen entspannten Urlaub. Ein wichtiger Punkt zum Schluss: Vor Reiseantritt lohnt es sich generell, die Reichweite der PKV sowie die Dauer des Versicherungsschutzes im Ausland noch einmal zu überprüfen, um am Ende nicht frustriert und mit einer hohen Arztrechnung nach Hause zu kommen.

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