PKV engagiert sich in der Aids-Prävention

PKV Welt-Aids-Tag

PKV Welt-Aids-Tag

Welt-Aids-Tag: Private Krankenversicherung mit Kampagnen

Der Welt-Aids-Tag, der jährlich am 01. Dezember begangen wird, soll das Thema Aids sowie die Schicksale der Betroffenen in den Vordergrund rücken. Aids ist heute nicht mehr nur ein Problem von Randgruppen, sondern es hat gesellschaftliche Bedeutung, denn die Behandlungskosten müssen von allen Versicherten der gesetzlichen (GKV) sowie der privaten Krankenkassen (PKV) einheitlich getragen werden.

3000 neue HIV-Infizierte pro Jahr – AIDS auch in Deutschland weiter Thema

In jedem Jahr infizieren sich in Deutschland rund 3.000 Menschen neu an Aids.

Zwar sind die Möglichkeiten, die Krankheit zu behandeln, in den letzten Jahrzehnten deutlich besser geworden, eine Heilung ist aber nach wie vor nicht möglich. So kann ein Ausbruch von Aids heute nur verschoben werden, auch ist es möglich, Symptome zu behandeln. Eine Genesung hingegen ist nach wie vor ausgeschlossen.

PKV-Verband unterstützt mit finanziellen Mitteln und mit Kampagnen

Aus diesem Grund unterstützt auch der PKV-Verband die Arbeit in der Aids-Prävention, und zwar sowohl mit Geldern wie auch mit entsprechenden Kampagnen.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird seitens des PKV-Verbandes in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt 16 Millionen Euro unterstützt. Weiterhin hat der Verband in der Mitte Berlins ein Großplakat zum Thema Aids installiert, welches hier bereits seit dem 01. November 2010 hängt.

Viele HIV-Infizierte mit privater Krankenversicherung

Die Anzahl der PKV-Versicherten, die HIV-positiv sind, ist im Jahr 2009 leicht gestiegen. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 717 Neuinfektionen, die Anzahl der Todesfälle wird auf 74 Personen beziffert. Im Vergleich zu Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse sind PKV-Versicherte überdurchschnittlich häufig von einer HIV-Infektion betroffen. Die privaten Kassen müssen bei einer Infektion Kosten von rund 500.000 Euro kalkulieren, die natürlich allen Versicherten zu Lasen fallen. Aus diesem Grund wird der Prävention ein hoher Stellenwert beigemessen, denn durch Aufklärung sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden.

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