PKV: Das sind die leistungsstärksten Tarife

Die WirtschaftsWoche hat die leistungsstärksten Tarife von privaten Krankenversicherern in einem Ranking ermittelt. Am Rating hat jeweils nur die Tarifvariante eines Versicherers teilgenommen, der bei ambulanter und stationärer Versorgung sowie bei Zahnbehandlungen am meisten leistet. Die Untersuchung findet dabei heraus: Hochwertiger Schutz ist nicht unbezahlbar.

In einer neuen Untersuchung der WirschaftsWoche wurde in Zusammenarbeit mit PremiumCircle Deutschland sowie mit Hilfe einer Tarifvergleichssoftware eine interessante Analyse durchgeführt: Die Bedingungen von 32 Versicherern mit insgesamt 999 verschiedenen Tarifen bzw. Tarifvariationen werden für die Bereiche Zahnbehandlung sowie für ambulante und stationäre Versorgung genau unter die Lupe genommen. Schließlich werden nur die besten Tarife der getesteten Versicherer einander gegenübergestellt. In das Rating kam folglich nur die Crème de la Crème – also Tarife, die einen sehr hohen Umfang an Leistungen bereitstellen, den die Tester für wichtig erachten. Wer einen solchen Tarif wählt, sollte sich „eines umfassenden Schutzes gewiss sein dürfen“, so die Tester.

Das sind die leistungsstärksten Tarife des Ratings

In der Untersuchung haben insgesamt drei Unternehmen für ihren leistungsstärksten Tarif bzw. Tarifkombination die höchste Bewertung mit fünf Sternen erhalten. Die Testsieger sind:

• Barmenia (einsA expert2+)
• Debeka (N, NC)
• Hallesche (NK. 2 U)

Besonders positiv für Interessierte an einer Privatversicherung: Zwei der Testsieger – die Hallesche und die Debeka – bieten neben der hohen Leistungsstärke auch noch verhältnismäßig günstige monatliche Beiträge. Die Hallesche hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie verlangt mit durchschnittlich 480 Euro sehr wenig pro Monat für ihre Versicherung im Bereich stationäre und ambulante Versorgung sowie Zahnbehandlung. Der insgesamt günstigste Tarif mit einer Bewertung von fünf Sternen für das Verhältnis von Preis und Leistung stammt von der Huk-Coburg (rund 430 Euro pro Monat) und trägt den Namen „Komfort2“. Allerdings wird hier der Selbstbehalt nicht mit einbezogen.

Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei den genannten Kosten um einen Durchschnitt für Neukunden in allen Altersstufen handelt. Die Preise für Bestandskunden können folglich variieren.

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