Osteopathie Private Krankenversicherung - osteopathische Behandlung als PKV Leistung
Die Osteopathie gehört zum Konzept der alternativen Heilbehandlungen bzw. Naturheilverfahren, die heute immer stärker in den Fokus von Patienten rücken. Viele Menschen wollen nicht mehr mit den starken Medikamenten der Schulmedizin behandelt werden, sondern setzen beispielsweise auf die Osteopathie, die ohne Medikamente, sondern nur mit den bloßen Händen heilen kann.
Kostenübernahme Osteopathie gesetzliche private Krankenversicherung
Die Osteopathie darf in Deutschland nur von anerkannten Ärzten und Heilpraktikern angewandt werden. Einige der durchgeführten Behandlungen werden daher auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wobei diese nicht alle Kosten tragen. Um sicher zu sein, dass wirklich die gesamte Behandlung getragen wird, sollte eine Krankenzusatzversicherung vereinbart werden, die auch die Kostenübernahme bei Osteopathie-Behandlungen enthält.
Auch viele PKV Tarife bei den privaten Krankenversicherungen PKV enthalten die Kostenübernahme dieser alternativen Heilmethode, so dass Versicherte diese Behandlungen ohne einen Kostenselbstbehalt nutzen können. Die Private Krankenversicherung übernimmt je nach Gesellschaft bis zu 100 Prozent der Kosten für osteopathische Behandlung und andere alternative Behandlungsmethoden aus der Naturheilkunde und Naturmedizin.
Osteopathie als manuelle Therapie
Die Osteopathie wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert in den USA ins Leben gerufen. Zum damaligen Zeitpunkt entdeckten die Ärzte, dass ein Körper, insbesondere bei Gelenk- oder Muskulatur-Beschwerden, nicht nur durch die Gabe von Medikamenten, sondern auch durch manuelle Therapien behandelt werden kann. Doch nicht nur bei Muskel- und Gelenkbeschwerden kann die Osteopathie helfen, Magen-Darm-Erkrankungen sowie bei Menstruationsstörungen ist es möglich, durch derartige Behandlungen geheilt zu werden. Heute wird sie auch in Europa und zunehmend auch in Deutschland von vielen Heilpraktikern oder Ärzten praktiziert. Zudem ist die Osteopathie im Hufelandverzeichnis als anerkanntes Naturheilverfahren aufgeführt.
Osteopathie fördert Selbstheilung des Körpers
Nach den Erkenntnissen von Andrew Taylor Still, der die Osteopathie begründete, hängen alle Körperfunktionen von der Ver- und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem ab. Blockieren verspannte Muskeln oder Gelenke die Gefäße, kann dies zu großen Problemen führen, die schnell behandelt werden sollten. Da sich der Körper in diesen Situationen selbst helfen kann, unterstützt die Osteopathie diese Selbstheilung, indem die Gefäße und Nerven wieder "befreit" werden.
Die Behandlung erfolgt bei der Osteopathie durch ein manuelles Eingreifen des Mediziners, der beispielsweise durch Muskelenergietechniken, myofasziale Entspannung oder durch Gegendruck versucht, die blockierten Muskeln und Gelenke zu lösen. Ist dies erfolgt, kann der Körper dann Verspannungen und Schmerzen selbst heilen.