Akupunktur Private Krankenversicherung - Chinesische Medizin als PKV Leistung
Die Akupunktur ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin, die von den Lebensenergien des Körpers ausgeht. Nach der Theorie der Akupunktur zirkulieren die Lebensenergien auf Meridianen durch den Körper. Bei unbegrenztem Energienfluss ist der Körper gesund und kann sich auf alle Anstrengungen vorbereiten. Geraten die Energien jedoch ins Stocken, kann dies zu Erkrankungen führen. Nadelstiche sollen den Energiefluss wieder anregen, um so Schmerzen zu beseitigen. Erfahrungen zeigen, dass selbst chronische Erkrankungen hiermit geheilt werden können.
Akupunktur kann auf Schmerzmittel verzichten
Durch ihren Verzicht auf klassische Schmerzmittel und Medikamente gehört die Akupunktur zur Alternativmedizin, die in Deutschland trotz ihrer Erfolge bisher nur wenig anerkannt ist. Patienten müssen daher die Behandlungen selbst tragen, es sei denn, es wurde vorgesorgt. So gibt es verschiedene Krankenzusatzversicherungen für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen, die eine Kostenübernahme ermöglichen. Auch Krankenvollversicherungen sowie Beihilfetarife der privaten Krankenversicherung PKV übernehmen diese Kosten in der Regel dann, wenn Naturheilverfahren vereinbart wurden. Die Kostenerstattung erfolgt unter Berücksichtigung des Hufelandverzeichnis und orientiert sich auch an der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH).
Entstehungsgeschichte und Wirkungsweise der Akupunktur
Die Akupunktur wird in China bereits seit dem zweiten Jahrhundert angewandt und seit einiger Zeit auch in Deutschland und Euroopa als wirksames Naturheilverfahren anerkannt. Sie basiert auf einer Lehre von Yin und Yang, die mitunter auch als die Fünf-Elemente-Lehre bekannt ist. Dabei wird eine Nadel in einen der Akupunkturpunkte, der als besonders wichtig für diese Erkrankung angesehen wird, eingestochen. Anschließend wird der Einstichpunkt erwärmt, um schließlich eine Massage dieser Punkte vorzunehmen. Heilpraktiker, die auch in der Akupunktur tätig sind, kennen mehr als 400 verschiedene Akupunkturpunkte, die auf den maßgeblichen Meridianen angeordnet sind. Vereinfacht werden heute oft auch nur die zwölf Hauptmeridianen angesprochen, die ebenfalls für die Gesundung wichtig sind. Vorteil der Akupunktur ist vor allem, dass bei dieser Behandlung kaum Nebenwirkungen auftreten und sie so für nahezu alle Patienten gleichermaßen geeignet ist.
Anwendungsgebiete der Akupunktur
Akupunktur kann vielfältig angewandt werden. Nach neuesten Erkenntnissen wirkt dieses Naturheilverfahren unter anderem bei Erkrankungen des Atemwegssystems sowie bei Schlafstörungen und chronischen Magengeschwüren. Selbst bei Augenerkrankungen sowie bei neurologischen Störungen konnten bereits gute Erfolge erzielt werden. Trotz der guten Erfolge sind viele Gesetzlich Versicherte auf den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung angewiesen oder müssen in die Private Krankenversicherung Wechseln, wenn sie die Kosten für dieses Naturheilverfahren nicht selbst tragen wollen. Ein PKV Vergleich zeigt, welche KV-Tarife bis zu welcher Höhe die Kosten für Akupunktur übernehmen.