Mit der Umkehrhypothek mehr Rente aus dem Eigenheim

Die Umkehrhypothek bietet Besitzern von Eigenheimen die Aufbesserung ihrer Rente im Alter, ohne die Nutzungsrechte an der eigenen Immobilie zu verlieren. Damit ist die neueingeführte Umkehrhypothek eine Alternative für Eigenheimbesitzer mit geringer Rente

Die Rentenbezüge in Deutschland stagnieren oder halten kaum mehr mit der jährlichen Teuerungsrate mit. Das führt dazu, dass selbst Rentner mit abbezahlten Immobilien unter finanziellen Engpässen leiden und sich teils drastisch einschränken müssen. So können viele Rentenbezieher in Deutschland keine finanziellen Mittel für Renovierungen, wichtige Anschaffungen oder gar Reisen aufwenden. Sich nach einem mühseligen Arbeitsleben soweit einschränken zu müssen und den „Herbst des Lebens“ nicht geniessen zu können ist ein weit verbreitetes Problem, da bei den meisten heutigen Rentnern das Eigenheim die einzige Form der privaten Altersvorsorge ist. Eine Lösung kann die neue sogenannte Umkehrhypothek für Haus- und Wohnungsbesitzer sein, die Ihre Immobilie zu lebzeiten nicht veräußern wollen.

Die Umkehrhypothek als zinslose Hypothek ohne Tilgung

Rentner erhalten auf ihre Immobilie ein dem Wert entsprechendes zinsloses Darlehen, das nicht getilgt werden muss. Dabei steht des den Eigentümern frei, dieses Darlehen als monatliche Rentenzahlung oder in einer Summe sofort abzurufen. Auch ist eine Kombination aus beiden Varianten möglich. Die Fälligkeit des Kredits tritt erst ein, sobald das Eigenheim verkauft oder der letzte eingetragene Miteigentümer der Immobilie verstorben ist. In diesem Fall werden Kredit und Zinsen sofort fällig.  Der Kreditgeber bekommt sein Geld aus dem Verkaufserlös der Immobilie. Oder die Erben tilgen die Schulden und behalten das Haus. Umkehrhypotheken gibt es derzeit bei der Deutschen Kreditbank (DKB) und voraussichtlich ab Januar 2010 bei der Förderbank Schleswig-Hostein. Weiterführende Informationen stellt Stiftung Warentest in ihrer Finanztest zur Verfügung.

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