Längere Öffnungszeiten in Apotheken

Früher folgten Apotheken überwiegend den Öffnungszeiten der Arztpraxen, so dass sie mittwochs am Nachmittag geschlossen blieben, eine zusätzliche Öffnung gab es fast nur am frühen Samstagmorgen. Für Notfälle stand selbstverständlich ein Notdienst zur Verfügung.

Heute haben fast alle Apotheken ihre Öffnungszeiten auf den kompletten Mittwoch ausgeweitet, am Samstag schließen sie überwiegend zu den ortsüblichen Zeiten. In größeren Städten wird die werktägliche Öffnung bis Mitternacht von einigen Apotheken angeboten. Die Notdienstzeiten sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst worden, die Verfügbarkeit von Arzneimitteln zu jeder Tages- und Nachtzeit bleibt gewahrt.

Ein Grund für die erweiterten Öffnungszeiten der Apotheken besteht in der Ausweitung des Warenangebotes. Während Hustenbonbons sowie Arzneitees zu den traditionellen in der Apotheke erhältlichen Produkte gehören, wird das Angebot an kosmetischen Produkten seit einigen Jahren regelmäßig ausgeweitet.
Dass insbesondere größere Gemeinschaftspraxen seit einigen Jahren auch am Mittwoch während des gesamten Tages geöffnet bleiben, fördert die erweiterten Dienstzeiten der Apotheken ebenfalls.

Erweitere Öffnungszeiten sind für die Apotheke nicht ganz billig. Der Gesetzgeber verlangt die Anwesenheit eines ausgebildeten Apothekers, wenn verschreibungspflichtige Arzneimittel abgegeben werden, so dass die Abendöffnung nicht alleine mit preiswerten Aushilfskräften bestritten werden kann.

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