Anbieter Private Krankenversicherung: Adressen Informationen

Zu Beginn bot die private Krankenversicherung (PKV) lediglich Tagegeldversicherungen an, die den Erkrankten einen fest vereinbarten Tagessatz auszahlten, um dessen Einkommen zu amortisieren. Erst später übernahmen die Versicherungen auch die Behandlungskosten beim Arzt oder im Krankenhaus sowie die Kosten für Medikamente und Heilmittel. Waren die Leistungen vornehmlich auf den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen beschränkt, entwickelten sich zunehmend auch individuelle Tarife, mit denen sich die Versicherten nach ihren Wünschen absichern konnten. Somit kann die private Krankenversicherung heute den kompletten Versicherungsschutz übernehmen und als Krankenvollversicherung agieren.
Derzeit sind 47 private Krankenversicherungen aktiv, die ca. 8,6 Millionen Menschen versichern. Allerdings haben nur Selbstständige, Freiberufler und Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Jahresentgeltgrenze die Möglichkeit, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Für alle anderen gilt die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Um den gesetzlichen Versicherungsschutz zu erhöhen, der aufgrund finanzieller Engpässe immer weiter reduziert wird, bieten die privaten Versicherungsunternehmen Zusatzversicherungen an. Für Beamte werden zudem Ergänzungstarife angeboten.
Die Vertretung der Interessen der PKV sowie der privaten Pflegeversicherung und der Mitgliedsunternehmen übernimmt der PKV-Verband. Er beantwortet wirtschaftliche und politische Fragen und nimmt auch an parlamentarischen Anhörungen teil. Des Weiteren übernimmt der PKV Verband eine beratende Funktion und steht zum Beispiel bei Fragen zur Tarifgestaltung zur Verfügung.

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