Private Krankenversicherungen sind Wirtschaftsunternehmen, die auf dem Prinzip der Gewinnerzielung arbeiten. Die Versicherungsverträge sind demnach so kalkuliert, dass die Risiken der Versicherung durch die jeweiligen Beiträge abgegolten werden können. Entsprechend werden die Kosten für die private Krankenversicherung berechnet. Aufgrund unterschiedlicher Ertragskraft und Größe der PKV-Versicherungen lassen sich von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedliche Kosten pro Monat feststellen. Versicherte können Kosten sparen, in dem sie die zahlreichen PKV Angebote einem Kosten-Vergleich unterziehen.

Faktoren für die Private Krankenversicherung Kosten

Um die Risiken und damit die Kosten kalkulieren zu können benötigen die Versicherungen verschiedene Informationen. Hierzu gehören zum einen das Alter und das Geschlecht der zu versichernden Person, weiterhin nimmt der Versicherungsumfang Einfluss auf die Private Krankenversicherung Kosten pro Monat. Dieser Versicherungsumfang (bestimmt durch die Wahl der Versicherngsleistungen) kann individuell gewählt werden, so dass jeder Versicherte Selbst Einfluss auf die Höhe seiner Versicherungsprämien nehmen kann. Da ältere Versicherte in der Regel höhere Kosten verursachen, sind deren Beiträge auch entsprechend höher als die Prämien junger Versicherter.

PKV Kosten im Alter

Mit Vertragsabschluss werden die Private Krankenversicherung Kosten von der Versicherung kalkuliert und der Beitrag wird berechnet. Dieser Beitrag bleibt jedoch nicht während der gesamten Laufzeit konstant, sondern kann von den Versicherungsunternehmen bei Bedarf angepasst werden. Derartige Beitragsanpassungen werden vielfach zum Beginn eines neuen Jahres erfolgen, und zwar auf Basis der Einnahmen und der kalkulierten Ausgaben, sprich der Kosten der Versicherung. Mehrausgaben aufgrund des demografischen Wandels sowie des medizinischen Fortschritts sind dann in den Beitragserhöhungen enthalten.

Altersrückstellungen sollen Kosten stabil halten

Damit die Beiträge für ältere Versicherte nicht sprunghaft ansteigen und auch diese Versicherten eine günstige private Krankenversicherung nutzen können, bilden die Krankenkassen Altersrückstellungen. Diese werden ab dem 60. Lebensjahr Schritt für Schritt aufgelöst, um die Beiträge nur gering erhöhen zu müssen. Welche Versicherung durch stabile Beiträge in der Vergangenheit positiv aufgefallen ist, können Versicherte anhand der Private Krankenversicherung Bewertung erkennen. Diese Bewertungen werden von unabhängigen Testgesellschaften wie der Stiftung Warentest oder der Finanztest vorgenommen, aber auch Ratingagenturen wie Franke & Bornberg, Morgan&Morgan, Focus Money und andere bewerten private Krankenkassen anhand der bisherigen Beitragsentwicklung sowie unterschiedlicher Bilanzkennzahlen. So ist es ohne viel Aufwand möglich, die beste private Krankenversicherung zu wählen, mit der man über viele Jahre hinweg glücklich ist.

PKV Vergleich hilft Kosten zu reduzieren

Da die PKV-Prämien für die private Krankenversicherung einen hohen Kostenfaktor darstellen, bieten viele Krankenversicherungen ihren Versicherten die Möglichkeit, die Kosten zu senken. Eine solche Kostensenkung ist unter anderem durch die Reduzierung des Versicherungsumfangs möglich, aber auch der PKV Wechsel zu einer anderen Krankenkasse kann helfen, die Kosten zu reduzieren. Dabei sollte jedoch auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet werden, denn nicht jede billige private Krankenversicherung leistet im Versicherungsumfang auch vollumfänglich.

Geringere PKV Kosten bei Selbstbeteiligung

Eine weitere Möglichkeit zur Kostenreduzierung ist die Vereinbarung eines Selbstbehaltes oder die Nutzung der Beitragsrückerstattung. Wird eine Selbstbeteiligung in den Vertrag integriert, tragen Versicherte einen Teil ihrer Krankheitskosten selbst. Dieser Selbstbehalt kann prozentual oder betragsmäßig begrenzt vereinbart werden. Alternativ bieten viele Krankenversicherungen die Beitragsrückgewähr, die sich vor allem für privat versicherte Angestellte eignet. Die Versicherten erstatten in diesem Fall einen Teil der Beiträge zurück, sollte die Versicherung während des Jahres nicht in Anspruch genommen worden sein. Die Rückerstattung ist umso höher, je länger die Krankenkasse nicht leisten musste.

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