Insidertipps zur Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung

Für Privatversicherte ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung meist nur schwer zu erreichen. Dennoch gibt es zahlreiche Versicherte, die aufgrund von Beitragssteigerungen diesen Schritt erwägen. Schließlich gibt es bei der gesetzlichen Krankenversicherung einen einheitlichen Beitrag, der sich auch nicht nach Faktoren wie dem Alter sondern nach dem aktuellen Einkommen richtet.  Alle Insidertipps zur Rückkehr in die Gesetzliche bei Krankenversicherung.net!

Über das Einkommen Versicherungspflicht wiederherstellen

Welche Möglichkeiten bestehen von Seiten der Versicherten jedoch? Meist ist die einzige Möglichkeit, wieder versicherungspflichtig zu werden. Selbständige können dies zum Beispiel, indem sie ein Angestelltenverhältnis eingehen, bei dem ihr Gehalt unter der Versicherungspflichtgrenze von derzeit 50.850 Euro brutto jährlich liegt. Arbeitnehmer hingegen können die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung nur ermöglichen, wenn sie diese Einkommensgrenze unterschreiten. Hier gibt es einerseits die Option die Arbeitszeit zu reduzieren und somit ein geringeres Einkommen zu erzielen. Dies ist aber sicherlich nicht für alle Arbeitnehmer eine Möglichkeit. Manchmal kann man jedoch auch auf ein provisionsbasiertes Einkommen umsteigen. Damit lässt sich das Einkommen ebenfalls reduzieren.

Gewerbeaufgabe Selbständiger – Oft einzige Möglichkeit

Selbständige haben durch Gewerbeaufgabe ebenfalls eine Chance wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert zu werden. Dazu müssen sie allerdings vorher freiwillig weiter in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, so dass bei Gewerbeaufgabe ein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht und es damit wieder zur Versicherungspflicht kommt.
Besonders dann, wenn sie über 55 Jahre alt sind, empfiehlt es sich zuweilen, das Gewerbe abzumelden. Liegen die Einkünfte dann bei unter 365 Euro monatlich, entsteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld. Eine weitere Option ist die Familienmitversicherung des Ehepartners, wenn dieser in der GKV versichert ist.

Andere Optionen innerhalb der PKV überprüfen

Dennoch sind diese Maßnahmen zumeist mit einem erheblichen Einkommensverlust verbunden und nicht selten übersteigt dieser die Mehrkosten durch eine Beitragssteigerung bei der privaten Krankenversicherung. Zudem sollte man sich vor diesem Schritt bei dem jeweiligen Krankenversicherer informieren, ob nicht doch ein günstigerer Tarif verfügbar ist. So wird weder eine erneute Gesundheitsprüfung fällig, noch gehen die Altersrückstellungen verloren. Nutzen Sie hierfür auch unseren Private Krankenversicherung Rechner.

Weitere News:

PKV Test 2015: Fairste und günstigste Anbieter gekürt

In diesem Monat sind gleich zwei neue private Krankenversicherung Tests erschienen. Sie untersuchen jedoch unterschiedliche Faktoren: Zum einen steht die Fairness der Anbieter im Fokus der Analyse. Zum anderen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis… mehr

Huk-Coburg, Pax-Familienfürsorge und DKV passen Beiträge an

Ende 2014 haben zahlreiche Anbieter privater Krankenversicherungen ihre Beitragsanpassungen für den Januar 2015 bekannt gegeben. Nun folgen auch Erhöhungen um rund fünf Prozent für Neukunden in je zwei Tarifen der Huk-Coburg und der… mehr

PKV: Aktueller Map-Report für 2002 bis 2013

Der neueste Map-Report (Nummer 869) bietet eine Bilanzanalyse über die Geschäftsentwicklungen der privaten Krankenversicherer. Für den Zeitraum 2002 bis 2013 werden die Entwicklungen der Versichertenzahlen, die Marktanteile und Einzelauswertungen… mehr

Das sind die besten privaten Krankenversicherer für 2015

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat 2014 die besten privaten Krankenversicherungen (PKV) für kommendes Jahr gekürt. Gerade in der PKV ist es wichtig, einen leistungsfähigen und finanzstarken Anbieter zu haben. Denn häufig… mehr