IKK Direkt möchte weg von Technicker Krankenkasse in die Selbständigekeit

Erst vor einem Jahr fusionierte die IKK-Direkt mit der Techniker Krankenkasse, kurz TK, um Kostensynergien zu erzielen. Hiermit sollten die Versicherten deutliche Vorteile erzielen können, denn die Kosteneinsparungen sollten die Versicherten später nutzen können.

Klage gegen Fusion mit Techniker Krankenkasse vor Bundesversicherungsamt

Heute jedoch will die IKK-Direkt die Fusion wieder rückgängig machen und klagt daher sogar vor dem Bundesversicherungsamt. Die Klage basiert darauf, dass aus Sicht der IKK-Direkt die Fusion nichtig ist und daher nicht umgesetzt werden soll.
Grundlage der Fusion war die frühere Finanzprognose des Versicherungsamtes, nach der die IKK-Direkt durch die Einführung des Gesundheitsfonds nicht mehr konkurrenzfähig sei und sogar die Insolvenz droht. Dieses Urteil des Versicherungsamtes wurde jedoch später revidiert, so dass das Fortbestehen der IKK-Direkt auch als einzelnes Versicherungsunternehmen möglich wäre. Durch die Klage ist die IKK-Direkt nun bestrebt, wieder als eigenständiges Unternehmen handeln und arbeiten zu können.

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IKK-Direkt eine der ersten Online Direktkrankenkassen gegründet

Die IKK-Direkt besteht bereits seit dem Jahr 2003, als sie als eine der ersten Internetkrankenkassen für gesetzlich Versicherte gegründet wurde. Die Zielgruppe der Versicherung sind vor allem junge Menschen, die ihre Geschäfte online erledigen und vor allem Wert auf günstige Preise legen. Vor dem einheitlichen Beitragssatz für gesetzliche Krankenkassen konnte die IKK-Direkt im Durchschnitt besonders günstige Konditionen für Versicherte bieten. Dies ist durch den Einheitsbeitragssatz zwar nicht mehr möglich, dennoch könnte die Krankenkasse auch in Zukunft mit einem großen Leistungsumfang überzeugen.

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