hkk Erste Gesundheit: Kein Zusatzbeitrag bis Ende 2013

Mitglieder der hkk Erste Gesundheit dürfen sich freuen, denn die GKV will bis Ende 2013 auf die Erhebung eines Zusatzbeitrags von ihren Mitgliedern verzichten. Ein weiterer Punkt: Die hkk schüttet im laufenden Jahr sowie 2012 wieder 60 Euro an ihre Versicherten als Überschussbeteiligung aus. Damit gehört die hkk zu den wenigen gesetzlichen Krankenversicherungen, welche sich diesen Luxus für die Kassenpatienten leisten können.

hkk – trotz Marktlage positive Entwicklung

Die hkk Erste Gesundheit schrieb bereits in den letzten Jahren eine Erfolgsgeschichte, da sie mehrfach ihren Mitgliedern einen Teil der Prämien zurückgeben konnte.

Mit der Ankündigung, auf den Zusatzbeitrag zu verzichten und mit 2011 und 2012 vier Jahre in Folge eine Prämie auszuschütten, scheint die hkk den eingeschlagenen Weg konsequent und zielstrebig weiterzugehen. Eine Entwicklung, welche die Mitglieder der GKV sicher freut.

Schließlich entwickelte sich das Marktumfeld in den letzten Monaten alles andere als rosig. Gerade nach der Pleite der City BKK und der Verwirrung um den Wechsel der Versicherten schien ein Domino-Effekt nicht ausgeschlossen. Allerdings hat sich die hkk Erste Gesundheit erfolgreich durch diese schwierige Phase kämpfen können. Und hat in der Vergangenheit wieder einen echten Achtungserfolg erzielt.

Konsequentes Wachstum und Sicherheit

Die hkk Erste Gesundheit hat bereits im vergangenen Jahr eine Prämie ausschütten können. Daran gibt es wenig zu rütteln. Was die Entwicklung aber wirklich erstaunlich macht, ist die Tatsache, dass die hkk Erste Gesundheit trotz dieser Tatsache einen hohen Überschuss erwirtschaftet hat. Damit unterstreicht die hkk – trotz ihrer Größe – den Anspruch, eine der leistungsfähigen Krankenkassen am Markt zu sein.

Insgesamt umfasst die hkk Erste Gesundheit 340.000 Versicherte, der Zuwachs lag im vergangenen Jahr bei 9,6 Prozent. Neben einer soliden Verwaltungsstruktur ist es vor allem das finanziell solide Polster, auf dem sich die GKV derzeit ausruhen kann. Eine Tatsache, die angesichts der Zahlen des BVA-Tätigkeitsberichtes keinesfalls die Norm im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung ist.

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