Heuschnupfen und Pollenallergie: wirksame Mittel gefragt
Die Monate April und Mai sind für rund 15 Prozent der Deutschen nicht Wonnemonat, sondern die Zeit des Heuschnupfens. Statistiken zufolge leiden insgesamt 24 bis 32 Millionen Menschen hierzulande unter Allergien, von denen etwa 12 Millionen unter allergischem Schnupfen leiden. Und die Pollenallergie nähert sich erst ihrem Höhepunkt. Bleibt die Frage, wie sich Betroffene am besten schützen können, um die Zeit des Heuschnupfens besser zu überstehen.
Nasendusche gegen Heuschnupfen
Ein beliebtes Mittel, das auch Experten immer wieder empfehlen, ist die Nasenduschen.
Lüften nur in pollenfreien Phasen
Ein wichtiges Thema betrifft das Lüften der Wohnräume. Im Winter öffnen viele Verbraucher die Fenster am Morgen, direkt nach dem Wachwerden. Allergiker sollten diesen Rhythmus umstellen und der tageszeitlichen Pollenflugphase anpassen. Einerseits sind ideale Momente während oder nach Regengüssen. Auf der anderen Seite fliegen Pollen je nach Region unterschiedlich. Auf dem Land in den Morgenstunden, in der Stadt vor allem am Abend. Entsprechend dieser Faustregel sollten Pollenallergiker das Lüften der Wohnräume anpassen.
Straßenkleidung und Duschen
Wer in der Hauptphase der Heuschnupfensaison sich außerhalb geschlossener Räume aufhalten muss, nimmt über Kleidung und Haare Pollen auf. Diese bleiben am Körper/der Straßenkleidung haften. Experten empfehlen daher umgehend den Wechsel der Kleidung, sobald die Wohnung betreten wird. Auf keinen Fall sollte man die Straßenkleidung im Schlafzimmer lassen, da die Pollen so über Nacht Probleme bereiten können. Vor dem Schlafengehen wird zudem zu einer Dusche und dem täglichen Haarewaschen geraten.
Bliebe noch ein letzter Hinweis. Schätzungen gehen davon aus, dass sich Heuschnupfen bei rund 40 Prozent der Betroffenen innerhalb von mehreren Jahren zu einem Asthma bronchiale entwickeln kann. Daher ist eine ärztliche Behandlung des Heuschnupfens dringend erforderlich.
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