Heuschnupfen: Die Pollen fliegen wieder

Der Frühling steht vor der Tür. Die steigenden Temperaturen sind für einige Verbraucher aber alles andere als ein gutes Omen. Denn mit dem Frühling beginnt auch die Pollenflug-Saison. Allergiker müssen sich in den nächsten Wochen also wieder auf Probleme einstellen. Juckende Augen- und Nasenschleimhäute sind dabei noch das geringste Übel. Insbesondere Asthma führt immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Pollenkonzentration steigt sprunghaft an

Für Allergiker ist der Winter eine Jahreszeit, in der sie ohne Beschwerden durchatmen können.

Umso gefürchteter das Frühjahr. Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken nicht nur die Frühblüher hervor. Erlen-, Hasel- und Weiden beginnen wieder zu blühen und läuten die Heuschnupfensaison ein. Spätestens, wenn die Birkenblüte einsetzt, ist es für viele Allergiker mit der Ruhe endgültig vorbei.

Denn Birkenpollen haben ein extrem hohes Allergiepotenzial. Und führen nicht nur zu tränenden Augen und juckenden Nasenschleimhäuten. Über einen längeren Zeitraum kann die unbehandelte Pollenallergie auch zu asthmatischen Erkrankungen führen. Verantwortlich für die heftigen Reaktionen sind Fehler im Immunsystem, das die eigentlich ungefährlichen Pollen als potenziell bedrohlich einstuft. Und beginnt, gegen die Pollen ins Feld zu ziehen.

Wichtige Tipps für Allergiker

Wer unter Heuschnupfen leidet, steht in den warmen Frühjahrs- und Sommermonaten quasi unter Dauerbeschuss. Nicht selten sind Allergiker gegenüber einer ganzen Palette von Allergenen empfindlich. Birke, Haselnuss, Weide und Gräser – die Heuschnupfen-Saison reicht bis in den Sommer. Umso wichtiger ist das richtige Verhalten. Draußen getragene Kleidung sollte nach Möglichkeit nicht mit ins Schlafzimmer genommen werden. Kurz vor dem Zubettgehen empfiehlt sich eine Dusche und das Haarewaschen, um die Pollenkonzentration am Körper gering zu halten. Und für die Nase empfehlen Experten eine abendliche Nasendusche, welche die Schleimhäute reinigt.

Heuschnupfen und Kreuzallergien

Ein weitverbreitetes Phänomen sind die sogenannten Kreuzallergien. Dabei entwickeln Allergiker im Lauf der Zeit Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln, wie Haselnüssen, Steinobst, Sellerie oder Möhren. Begleitet werden diese Allergien von einem ausgeprägten Juckreiz in Mund sowie Rachen und können auch zu Beschwerden wie Durchfall führen. Die Symptome lassen sich medikamentös zwar im akuten Fall behandeln. Wer aber das ganze Jahr über die Sonne in Ruhe genießen will, sollte sich mit seinem Arzt über geeignete Langzeittherapien beraten.

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