HEK wimmelt Versicherte der City BKK ab

HEK lehnt CIty BKK kunden ab

HEK lehnt CIty BKK kunden ab

Seit einigen Tagen sind die ca. 140.000 Mitglieder der insolventen City BKK auf der Suche nach einer neuen Krankenversicherung. Eigentlich kein Problem, schließlich sind die anderen Krankenkassen zu deren Aufnahme verpflichtet. Allerdings scheinen gerade die älteren Versicherten der City BKK nicht in jeder GKV willkommen zu sein. Laut einem Bericht der „FTD“ scheint die Hanseatische Krankenkasse HEK viel daranzusetzen, ältere Versicherte nicht aufnehmen zu müssen.

Mitglieder der City BKK von der HEK abgewimmelt

Wie die „FTD“ in ihrem Bericht ausführt, werden ältere und damit teurere Versicherte zwar seitens der Hanseatischen Krankenkasse (HEK) nicht explizit abgelehnt.

Allerdings scheint die GKV – so die „Financial Times“ – die Mitglieder der City BKK insoweit zu verunsichern, dass sie sich für eine andere GKV entscheiden. Dazu gehört unter anderem die Aussage, dass Rabattverträge überprüft werden müssten oder ein neues Gutachten bezüglich der Pflegestufe angestellt werden müsse.

Beide Aussagen wirken gerade auf die älteren Versicherten der City BKK, als würde Wechsel in die Hanseatische Krankenkasse zu ihrem Nachteil werden. Gleichzeitig berichtet die „FTD“ darüber, dass die HEK angeblich ein eigenes Team für die Mitglieder der City BKK eingerichtet hat. Eine Tatsache, die angesichts der gesetzlichen Regelungen die Hanseatische Krankenkasse in einem ungewöhnlichen Licht erscheinen lässt.

Versicherte können ohne Probleme wechseln

Mitglieder der City BKK, die zum 1. Juli 2011 geschlossen werden soll, können ohne Probleme in eine andere GKV wechseln. Der Wechsel und die Wahl der Krankenversicherung steht jedem Versicherten offen – egal, welchen Alters oder Gesundheitszustands. Gleichzeitig muss die neue Krankenkasse auch die Leistungen übernehmen, welche der Versicherte erhalten hat. Der Hinweis auf eine mögliche Leistungskürzung hat also alles als eine Grundlage.

City BKK – 1. GKV vor Insolvenz

Die City BKK ist die erste GKV, welche in die Insolvenz gerutscht ist und von Amts wegen geschlossen werden soll. Insbesondere die Einführung des Zusatzbeitrags ließ die GKV noch tiefer in die Verlustzone schlittern. Seitens der HEK wurden die Berichte über das Abwimmeln von Mitgliedern der insolventen Krankenkasse sowie die Einrichtung eines eigenen Teams dementiert.

 

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