Grüner Tee schützt vor Alzheimer

Grüner Tee wandelt schädliche Substanzen um und beugt Alzheimer vor

Eine unter der Leitung von Jan Bieschke am Max-Delbrück-Zentrum für molekulare Medizin durchgeführte Studie zeigt, dass grüner Tee bei Alzheimer Erkrankungen auftretende schädliche Eiweißablagerungen in eine unschädliche Substanz umwandeln kann. Die diese Wirkung auslösende Substanz trägt den Namen ECEG (Epigallocatechin-3-gallate). In der Studie konnte nachgewiesen werden, dass sich ECEG an die giftigen Eiweiße bindet und diese dann in unschädliche Eiweißaggregate umwandelt.

Medikamente verlangsamen Alzheimer

Alzheimer gehört zu den Krankheiten, welche im Gesundheitssystem sehr hohe Kosten verursachen und zu sehr hohen seelischen Belastungen bei den Patienten und ihren Angehörigen führen. Die zur Behandlung verfügbaren Medikamente können eine Verschlimmerung der Krankheit verlangsamen, eine Heilung ist derzeit noch nicht möglich.

Studien belegen Wirksamkeit von grünem Tee

Die Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der positiven Wirkung von grünem Tee werden durch unterschiedliche empirische Untersuchungen über Ernährungsgewohnheiten gestützt, nach denen regelmäßige Verwender grünen Tees selten an Alzheimer erkranken. Sowohl für die Vorbeugung als auch für die Behandlung ist grüner Tee nützlich, er sollte in Pflegeheimen regelmäßig gereicht als auch in Krankenhäusern grundsätzlich angeboten werden. Des Weiteren empfiehlt sich seine häufige Verwendung als Getränk zu Hause.

Einfache natürliche Hausmittel können Krankenkassen entlasten

Die Studie zeigt erneut, dass einfache natürliche Mittel häufig wirksamer sind als kostspielige Medikamente. Wenn mehr Menschen bei ihrer Ernährung aktuelle Forschungsergebnisse berücksichtigen, können die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen sinken, wodurch Beitragssteigerungen vermeidbar werden.

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