Gesundheit: Zahl jugendlicher Raucher rückläufig

Zahl junger Raucher geht zurück

Weniger junge Raucher

Rauchen gilt allgemein als Risikofaktor für Krebs- und Gefäßerkrankungen. Umso erfreulicher, dass immer weniger Jugendliche in Deutschland zum Glimmstängel greifen. Einer Studie zufolge liegt die Zahl derer, die zwischen 12 und 17 Jahren rauchen, bei nur noch 13 Prozent. Damit erreicht die Zahl der jugendlichen Raucher in dieser Altersgruppe den Stand von vor 30 Jahren.

Rauchen ist nicht mehr schick

In den vergangenen Jahren hat sich die Sicht auf den blauen Dunst und damit die Akzeptanz stark verändert. War es früher schick und lag quasi im Trend, ist Rauchen heute „heute völlig out“.

Diesen Schluss zieht zumindest Elisabeth Pott von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Eigentlich ein positives Zeichen. Schließlich lag der Anteil rauchender Jugendlicher in der Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren vor zehn Jahren, also 2001, bei noch 28 Prozent. 2011 hat sich dieser Wert mehr als halbiert.

Entsprechend hoch ist die Zahl der Nichtraucher. Im Gegensatz zu 2001, als nur 41 Prozent der befragten Jugendlichen angaben, noch nie eine Zigarette geraucht zu haben, sind es zehn Jahre später bereits 68 Prozent, die noch nie selbst geraucht haben. Durch die Gesellschaft scheint also eine klare Grenze zu gehen, was das Rauchen betrifft. Denn in älteren Generationen ist der Griff zur Zigarette wesentlich weiter verbreitet. Aber auch hier scheint die Zahl der Nichtraucher zuzunehmen.

Rauchen als gesundheitlicher Risikofaktor

Rauchen gilt neben Alkohol als ein großer gesundheitlicher Risikofaktor in unserer Gesellschaft. In den Zigaretten stecken Dutzende Inhaltsstoffe, die im Verdacht stehen, schwere Erkrankungen zu begünstigen. Dazu gehören Blausäure, Benzol und Kohlenmonoxid. Nicht umsonst wird das Rauchen mit Krankheitsbildern wie Magen-Darm-Geschwüren, Lungenkrebs oder Atemwegserkrankungen in Verbindung gebracht. Krankheiten, die auch durch passives Rauchen entstehen können.

Alkohol unter Jugendlichen zunehmend Problem

Deutsche Jugendliche rauchen weniger. Sorgen bereitet allerdings der steigende Konsum von Alkohol. Immer wieder tauchen in Statistiken Jugendliche auf, die sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinken. Dabei ist Alkohol ein Genussmittel, dessen Gefahren denen der Zigarette in nichts nachstehen. Alkohol begünstigt unter anderem Lebererkrankungen und leiden der Bauchspeicheldrüse.

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