Gesundheit: Experten warnen vor Eichenprozessionsspinner

Experten warnen

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Ostern steht vor der Tür und die aktuelle Hochwetterlage verspricht sonnige Feiertage. Für viele Bundesbürger sicher ein willkommener Anlass, es sich im Freien gut gehen zu lassen. Stadtparks, Wälder und Biergärten – überall werden am kommenden Wochenende Erholungssuchende anzutreffen sein. Allerdings warnen Experten auch dieses Jahr wieder vor einer unterschätzten Gefahr – den Larven des Eichenprozessionsspinners.

Kleine Raupe, große Wirkung

Der Eichenprozessionsspinner gehört zur Familie der Zahnspinner und ist ein sogenannter Nachtschmetterling.

Insbesondere Eichen und Hainbuchen werden vom Eichenprozessionsspinner für die Eiablage benutzt. Im Mai, mit dem Austrieb der Bäume, schlüpfen anschließend auch die Larven. Bis zur dritten Verpuppung sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners weitgehend ungefährlich. Allerdings verehrt sich die Situation ab diesem Zeitpunkt ins Gegenteil.

Denn mit der 3. Verpuppung bilden sich feine, innen hohle Haare. Diese enthalten den Stoff Thaumetopoein, der auch dem Menschen gefährlich werden kann. Denn Thaumetopoein ist ein potentes Allergen, welches Haut-, Augen- und Schleimhautreizungen verursachen kann. In einigen Fällen besteht sogar die Gefahr, dass es zu allergischen Schockzuständen kommt. Ein Risiko, welches Betroffene keinesfalls unterschätzen sollten. Insbesondere aufgrund der gesundheitlichen Risiken werden auch 2011 die Gemeinden und Kommunen wieder aktiv gegen den Eichenprozessionsspinner vorgehen.

Kontakt mit Eichenprozessionsspinner meiden

Experten raten aufgrund der gesundheitlichen Risiken, die von den Brennhaaren der Raupe des Eichenprozessionsspinners ausgehen zur Vorsicht in besonders betroffenen Gebieten. Der Kontakt mit den Raupen sollte unbedingt vermieden werden, um sich nicht den Gesundheitsrisiken auszusetzen. Dieser Hinweis gilt sowohl für einzelne Raupen wie auch ganze Gespinste.

Zu den gefährdeten Regionen gehören unter anderem Teil Baden-Württembergs, Bayerns, Sachsen-Anhalts sowie Brandenburgs. Treten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Symptome bzw. kommt es zum Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner, raten Experten zum sofortigen Kleidungswechsel und Duschen. Die Bekämpfung nach der 3. Verpuppung sollte generell Experten überlassen werden, bis zu diesem Zeitpunkt können Hausbesitzer die Bekämpfung mit gängigen Insektiziden noch in die eigenen Hände nehmen.

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