Gesundheit: Erhöhtes Hautkrebsrisiko im Frühling

Hautkrebsgefahr im Frühling
Die Frühlingssonne lockt dieser Tage wieder Zehntausende am Wochenende in die Biergärten und während der Mittagspause auf Parkbänke. Allerdings warnen Experten davor, die frühlingshaften Temperaturen und die Sonne zu unterschätzen. Gerade jetzt im Frühling steigt wieder das Hautkrebsrisiko an. Besonders gefährdet sind unter anderem Personen mit Glatze, die sich vor der Frühlingssonne und dem ersten Sonnenbrand schützen sollten.
Den Sonnenbrand nicht auf die leichte Schulter nehmen
Immer wieder im Frühjahr, wenn die Temperaturen deutlich steigen, wird die Kleiderordnung bei vielen Verbrauchern wieder etwas lockerer.
Jeder Sonnenbrand, auch wenn er durch die Frühlingssonne ausgelöst wird, birgt ein Risiko in sich. Und kann für Betroffene langsam aber stetig zur Diagnose Hautkrebs führen. Und je häufiger ein Sonnenbrand auftritt, umso größer die Gefahr. Daher raten Mediziner gerade jetzt im Frühling zu einem umsichtigen Umgang mit der Sonnen. Männer mit Glatze sollten beispielsweise besonders achtgeben.
Hunderttausende Neuerkrankungen pro Jahr
In Deutschland erkranken pro Jahr rund 200.000 Menschen an Hautkrebs. Dabei tritt der weiße Hautkrebs besonders häufig in Erscheinung. Wissenschaftler beobachten die Entwicklung seit einigen Jahren mit wachsender Besorgnis. Denn die Fallzahlen steigen – auch in Deutschland. Mitverantwortlich an der Zunahme der Hautkrebserkrankungen ist ein teilweise sorgloser Umgang vieler Sonnenanbeter mit dem Risiko Hautkrebs. Insbesondere der intelligente Sonnenschutz lässt zu wünschen übrig.
Sonnenschutzcremes sind nur eine Seite. Wesentlich effektiver wäre es, die Sonne während strahlungsintensiver Zeiträume, beispielsweise zum Mittag, zu meiden. In Kombination mit einer entsprechenden Bekleidung lässt sich so das Sonnenbrandrisiko und damit die Gefahr des Hautkrebses minimieren. Sonnenschutzcreme – selbst mit hohem Lichtschutzfaktor – ist also kein Freibrief. Im Gegenteil – chemische UV-Filter machen den Einsatz aus Sicht der Medizin teilweise bedenklich.
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