Feinstaub durch Autoabgase beeinträchtigt Gesundheit mehr als gedacht
Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die durch Feinstaub und letztlich auch durch die Autoabgase verursacht werden, stehen bereits seit Jahren in der Diskussion. Um die Beeinträchtigungen zu reduzieren, arbeitet die Bundesregierung bereits seit langem an einem wirksamen Schutz und hat dabei unter anderem das Fahrverbot für Autos mit hoher Feinstaubbelastung in den Innenstädten verhängt.
Wie gefährlich Feinstaub sein kann, hat jetzt eine erst kürzlich veröffentlichte Studie des Helth Effects Institute in Boston gezeigt. Dabei wurde unter anderem untersucht, welche Auswirkungen Feinstaub auf die Lungenfunktion von Kindern hat. Die Forscher belegten, dass Autoabgase die Lungenfunktion beeinträchtigen können und dabei auch als Auslöser für Asthmaanfälle angesehen werden können. Besonders belastet sind dabei Kinder mit einer bereits vorhandenen Erkrankung, die durch die Belastung mit Autoabgasen nochmals verschlimmert werden kann.
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Allein in den USA sind den Forschern zufolge zwischen 30-45% der Bevölkerung durch die Feinstaubelastung beeinträchtigt. Besonders hohe gesundheitliche Schäden sind dabei bei Menschen zu beobachten, die nur wenige Meter von vielbefahrenen Autobahnen oder Straßen entfernt wohnen müssen und so den Emissionen der Kraftfahrzeuge ausgeliefert sind. Da die Gesundheit dieser Menschen oft aber auch durch andere Faktoren wie etwa dem Lärm der nahen Straße oder aber der minderen Qualität der Wohnungen leidet, ist trotz des Zusammenhangs von Feinstaubbelastung und Gesundheitsschäden nicht endgültig geklärt, welche Auswirkungen Autoabgase genau im Körper verursachen.
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