Erste PKV-Versicherer garantieren Beitragsstabilität 2013
Versicherte der privaten Krankenversicherung können sich freuen: Einige Versicherer haben bekannt gegeben, dass ihre Beiträge für gewisse Tarife bis Ende 2013 stabil bleiben werden. Andere geben an, nur einstellige Beitragserhöhungen vorzunehmen. Aber es gibt auch negative Ausreißer, bei denen private Krankenversicherte mit einem Anstieg ihres Beitrags von bis zu 65 Prozent rechnen müssen.
Beitragsanpassung vs. Garantie für stabile Beiträge
Wie das Versicherungsjournal berichtet, haben die Versicherungsunternehmen Süddeutsche, Hallesche, Gothaer, Deutscher Ring, Continentale, Central, Barmenia, AXA und Allianz erste Angaben darüber gemacht, wie sich ihre Beiträge für Versicherte einer privaten Krankenversicherung (PKV) für 2013 entwickeln werden. Dabei kündigten die Gothaer, Hallesche und Central Erhöhungen an, während die Süddeutsche Krankenversicherung nur Anpassungen auf niedrigem Niveau vornehmen will.
Fünf Versicherer werben mit unveränderten Beiträgen
Stabile Beiträge garantieren die Barmenia etwa für die Tarife „easyflex start+“ und „easyflex clinic+“, „EB“ und „TB (3-364)“, die Continentale für den „Economy“-, „Comfort“-, „SGII1/100“- und den „SGII2/100“- Tarif und die AXA zum Beispiel für die Tarife „Vital 300-N“, „ZPro-N“ und „541-N“. Ebenfalls bis Ende kommenden Jahres will der private Versicherer Deutscher Ring die Beiträge beispielsweise für die Tarife „Espit“, „Espit X/M/MX“, „Comfort“ und „Comfort+“ unverändert lassen. Auch die Allianz spricht sich für eine Beitragsgarantie bis 2013 für den „AktiCare Spezial E“-Tarif, den „Best S“-Tarif für Frauen, den „AktiMed Plus 90P“-Tarif für Männer und für einige weitere Tarife aus.
Beitragserhöhung bis zu 65 Prozent
Mit Beitragserhöhungen müssen dagegen PKV-Versicherte der Halleschen Krankenversicherung rechnen. Ab 2013 müssen Männer dann bis zu 12 Prozent mehr für bestimmte Tarife zahlen, Frauen sogar bis zu 19 Prozent mehr. Am heftigsten triff die Beitragserhöhung den Tarif „NK4“ für Kinder und Jugendliche, der bis zu 65 Prozent teurer wird. Geringer fällt die Beitragsanpassung bei der Gothaer aus. Versicherte der „MediVita“- und der „TG6“-Tarife werden zwischen 3 und 29 Prozent mehr zahlen müssen als 2012. Privat Versicherte der Central können sich 2013 auf maximale Beitragssteigerungen von 5 Prozent einstellen, jedoch werden zudem die Selbstbehalte angepasst. Bis zu 150 Euro mehr müssen die Versicherten dann selbst tragen, ehe die Versicherung Kosten übernimmt.
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