Ernährung: Kinder essen oft zu ungesund

Deutschland gilt in Sachen Ökostrom als Vorreiter. In Bezug auf die Essgewohnheiten sind viele Haushalte der Bundesrepublik allerdings wenig vorbildlich. Und die Fehler in der Ernährung beginnen bereits im Kleinkindalter. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Greta-Studie. Demnach essen deutsche Kinder zuviel Wurst, zuviel Fleisch und auch bei den Süßigkeiten ist ungesund anscheinend angesagt. Dabei ist es gerade beim Nachwuchs wichtig, dass Eltern auf eine gesunde Kost achten.

Fehlerquelle Ernährung

Wie soll ich mein Kind am besten ernähren?

Viele Eltern werden sich diese Frage stellen. Allerdings gibt es dazu kein Allgemeinrezept. Jeder Charakter ist verschieden und damit natürlich auch das bevorzugte Lieblingsessen. Kinder machen in diesem Zusammenhang keine Ausnahme. Speziell in der Phase vom Übergang zum Klein- ins Kindesalter sollten die Eltern allerdings hartnäckig bleiben. Denn laut Greta-Studie wird gerade hier viel falsch gemacht.

Süßigkeiten deutlich über der Norm

Gerade bei den Süßigkeiten liegen deutsch Haushalte über den empfohlenen Mengen. Statt 25 bis 30 Gramm, wie viele Ernährungsexperten empfehlen, konsumieren Kinder in deutschen Haushalten im Schnitt eher 50 Gramm. Parallel trinken Kinder sehr oft zu wenig. Zu diesem Schluss kommt die Greta-Studie nach der Befragung von 525 Haushalten, in denen ein- bis dreijährige Kinder leben. Aber nicht nur im Zusammenhang mit den Süßigkeiten zeigte sich in der Greta-Studie so manches verblüffende Detail.

Gesunde Ernährung wichtig

Gerade wenn Kinder einige der gesunden Bestandteile in der Ernährung nicht mögen, sollten Eltern hartnäckig bleiben. Viele kapitulieren in diesem Zusammenhang und geben entweder den Brei weiter oder greifen vermehrt zu Ungesundem, um ihre Kinder ruhig zu stellen. Annett Hilbig, Ernährungswissenschaftlerin beim Forschungsinstitut für Kinderernährung, empfiehlt zudem das Achten auf die eigene Ernährung, da Kinder das Essverhalten ihrer Eltern übernehmen.

Eine falsche elterliche Ernährung hat also langfristige Folgen für die Kinder bzw. deren Entwicklung. So scheint zum Beispiel Übergewicht die Entstehung von Allergien zu begünstigen.

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