Einem Zeitungsbericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ nach, hält auch die neue Bundesregierung an der Einführung der neuen elektronischen gesundheitskarte fest. Demnach soll die elektronische Krankenversicherungskarte allerdings in einer abgespeckten Form eingeführt werden. So sollen nun Rezepte nicht wie ursprünglich vorgehesenelektronisch über die Karte abgewickelt werden.
Einführung der Patientenkarte unter Vorbehalt
Phillip Rössler, Bundesgesundheitsminiter der FDP, möchte vor der Einführung der elektronischen Patientenkarte sicherstellen, dass die gespeicherten Patientendaten vor Missbrauch geschützt sind: „Ich möchte, dass die Industrie erst einmal nachweist, dass die gespeicherten Daten technisch sicher sind.“, so der FDP-Politiker der Zeitung gegenüber.
Einführung der neuen Gesundheitskarte vorerst in abgespeckter Form
Die bundesweite Einführung der schon seit längerem geplanten Gesundheitskarte soll nun in abgespeckter Form kommen und lediglich die Stammdaten der Patienten enthalten, wie es bereits bei den bestehenden Krankenversicherungskarten der Fall ist. Momentan findet eine Testphase mit der elektronischen Krankenversicherungskarte in Nordrhein statt und soll bei gelingen bundesweit eingeführt werden. Wann dies geschehen soll ist noch unbekannt. Wegen technischer probleme und datenschutzrechtlicher bedenken wurde der Start bereits mehrfach hinausgeschoben.
19. Dezember 2009
Kategorie/n: Information
Tags: elektronische Krankenversicherungskarte