AOK Nordost: Fusion AOK Berlin-Brandenburg AOK Mecklenburg-Vorpommern
AOK Nordost: neue gesetzliche Krankenkasse ab 01. Januar 2011
Erneut gehen AOK Krankenkassen eine Fusion ein, um dem Kostendruck im Gesundheitswesen und der finanziell schwierigen Situation der gesetzlichen Krankenkassen entgegen zu wirken. Der Zusammenschluss der AOK Berlin-Brandenburg und der AOK Mecklenburg-Vorpommern ist beschlossen. DIe neue AOK Nordost nimmt ihre Arbeit zum 01.01.2011 auf. Damit entsteht die neuntgrößte gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland. Der Hauptsitz der neuen AOK Nordost soll in Potsdamm errichtet werden.
Kosteneinsparung durch Fusion der Krankenkassen
Die aktuell schwierige finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland treibt auch die AOK Krankenkassen zu neuen Zusammenschlüssen und Fusionen. Nun haben auch die AOK Berlin-Brandenburg und die AOK Mecklenburg-Vorpommern beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und gehen mit Wirkung zum 01. Januar 2011 eine Fusion zur neuen AOK Nordost ein. Mit dann zusammengenommen 1,8 Millionen Mitgliedern ( AOK Berlin-Brandenburg 1,3 Mio, AOK Mecklenburg-Vorpommern knapp 500.000) steigt die AOK Nordost zur neuntgrößten gesetzlichen Krankenversicherung auf. Der neue Hauptsitz der Gesellschaft soll in Potsdam entstehen. Auch sollen alle bisherigen Fillialen bestehen bleiben, um auch weiterhin eine flächendeckende Betreuung der Mitglieder gewährleisten zu können. Laut Mitteilung aus Geschäftsführerkreisen sind keine fusionsbedingten Entlassungen geplant.
AOK Nordost erhebt weiterhin keinen Zusatzbeitrag
Auch die AOK Nordost will der AOK-Linie treu bleiben und auch weiterhin keinen Zusatzbeitrag erheben. Dies ist mit ein Grund für den stetigen Mitgliederzuwachs, den alle bundesweiten AOK Krankenkassen verzeichnen. Statt dessen möchte man weiterhin auf Synergieeffekte und der guten Verhandlungsposition gegenüber der Pharmaindustrie und anderen Vertragspartnern bauen, um die Kosten in den Griff zu bekommen. Dabei hilft der stete Mitgliederzuwachs nicht unerheblich. “Durch Synergien im eigenen Haus, eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Vertragspartnern und weiteren Mitgliederzuwachs stärken wir unsere Ausgangsposition, auch 2011 keinen Zusatzbeitrag zu erheben.”, so Frank Michalak, designierter Vorstands-Chef der neuen AOK Nordost.
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