Allergien: Mildes Wetter sorgt für frühe Pollenbelastung

Dieser Winter gehört zu einem der mildesten in den letzten Jahrzehnten. Dies sorgte vielerorts nicht nur für verregnete Weihnachten, sondern belastet nun auch Allergiker. Denn durch die milden Temperaturen kommt es eher im Jahr zum Pollenflug. Zirka sechs Wochen zu früh müssen sich Allergiker daher auf tränende Augen und eine verschnupfte Nase einstellen.

Haselnuss & Co.

Haselnuss-Allergiker sind bereits jetzt betroffen, aber auch Menschen, die auf Erlen- und Birkenpollen reagieren werden in nächster Zeit schon mit allergischen Reaktionen rechnen müssen. Ein Kälteeinbruch könnte zwar die derzeitige Entwicklung stoppen, damit ist jedoch voraussichtlich nicht zu rechnen. Daher steht Allergikern nicht nur eine frühere sondern auch längere Pollenflugsaison bevor.

Therapie konsequent durchführen

Umso wichtiger ist es daher eine Therapie durchzuführen, denn eine dauerhafte Allergie kann zu Folgeerkrankungen wie dem allergischen Asthma führen. Dabei kann eine Desensibilisierung in den meisten Fällen sogar langfristig die Krankheit reduzieren, teilweise so sehr, dass gar keine Symptome und Beschwerden mehr auftreten. Hierbei sollte man allerdings die Therapie nicht abbrechen. Dies geschieht jedoch nicht selten, da eine Desensibilisierung meist eine längere Zeit in Anspruch nimmt und viele Patienten angesichts der zwei- bis dreijährigen Behandlungsphase die Geduld verlieren. Dabei kann es sich lohnen, am Ball zu bleiben – immerhin sind die Aussichten eine Beschwerdefreiheit in den meisten Fällen sehr gut, sofern die Therapie regelmäßig und ohne Unterbrechungen durchgeführt wird.

Tipp für unbeschwerten Schlaf

Besonders wichtig für Pollenallergiker ist neben der eigentlichen Behandlung die Vermeidung der Allergene. Bei Pollenflug ist dies tagsüber meist nur schwer zu erreichen. Aber auch nachts können beispielsweise die Atemwegsorgane belastet werden, selbst bei geschlossenem Fenster. Denn die Pollen setzen sich auch in den Haaren fest und werden dann in der Nacht weiterhin eingeatmet. Hier hilft am besten eine regelmäßige Haarwäsche vor dem Schlafengehen, denn dies genügt meist, um die Pollen aus der Haarpracht zu entfernen. Bei betroffenen Kindern, die zusätzlich an Neurodermitis leiden, sollte man aber noch mehr als sonst auf ein mildes Haarwaschmittel achten, da sonst die Kopfhaut übermäßig gereizt wird.

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